Heute ist der 13.07.2026 und in der Gemeinde Glarus Süd wird ein spannender Prozess ins Rollen gebracht. Die Destination Braunwald steht vor einer Neuausrichtung, die nicht nur die Tourismuslandschaft, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den lokalen Akteuren grundlegend verändern könnte. Am 13. Juli wurde der Startschuss für einen neuen Strategieprozess gegeben, der die Weichen für die Zukunft der Region stellen soll. Ziel ist es, eine strategische Ausrichtung für Braunwald zu entwickeln, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beteiligten zu stärken.

Eine Kerngruppe, die sich aus wichtigen Vertretern der Region zusammensetzt, wird diesen Prozess in den kommenden Monaten steuern. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Simone Eisenbart von der Gemeinde Glarus Süd, Janina Schiesser von Visit Glarnerland und Patric Vogel, der das Märchenhotel Braunwald leitet. Ivo Maissen von der Sportbahnen Braunwald AG und Christian Portmann vom Verein Auswärtiger Liegenschaftsbesitzer sind ebenfalls Teil dieses Teams. Eine Vertretung des Dorfvereins Braunwald wird noch bestimmt – spannend bleibt es allemal!

Ein zukunftsorientierter Ansatz

Doch das ist nicht alles: Am 19. Juni 2026 wurde bereits eine Medienmitteilung veröffentlicht, die den Hintergrund dieses Prozesses beleuchtet. Die Sportbahnen Braunwald AG, ein zentraler Akteur in der Region, sieht sich aufgrund veränderter klimatischer Bedingungen und wirtschaftlicher Herausforderungen gezwungen, ihr Geschäftsmodell zu überdenken. Ab der Wintersaison 2026/27 wird auf den klassischen Skibetrieb verzichtet – eine Entscheidung, die nicht leicht gefallen ist. Richard Bolt, der Verwaltungsratspräsident, hat die Dringlichkeit eines gemeinsamen Vorgehens betont. Es ist klar, dass eine strategische Neuausrichtung dringend notwendig ist, um die alpine Destination zukunftsfähig zu machen.

Im Rahmen dieses Zukunftsprozesses werden Stakeholder-Interviews durchgeführt, um die unterschiedlichen Erwartungen und Vorstellungen zur künftigen Ausrichtung von Braunwald zu erfassen. Eine Herausforderung bleibt das fehlende gemeinsame Zielbild, weshalb die Initiierung eines strukturierten Zukunftsprozesses umso wichtiger ist. Workshops sollen helfen, ein gemeinsames Zukunftsbild zu erarbeiten. Die Gemeinde Glarus Süd unterstützt diesen Prozess und bringt sich aktiv ein.

Ein gemeinsames Zielbild für Braunwald

Mit der Unterstützung des Kantons Glarus sollen auch regionale und wirtschaftliche Förderinstrumente geprüft werden, um die Entwicklung weiter voranzutreiben. Die Herausforderungen des alpinen Tourismus sind vielfältig. Klimatische Veränderungen und ein verändertes Nachfrageverhalten erfordern ein Umdenken. Die hohe Kostenbasis der Sportbahnen Braunwald AG stellt zusätzlich eine Hürde dar. Aber wer weiß – vielleicht wird dieser Prozess ein echter Wendepunkt für die Region. Die Erarbeitung einer Vision, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt, könnte der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft sein.

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In den nächsten sechs Monaten wird die Kerngruppe intensiv an der Vision für Braunwald arbeiten. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden. Die Akteure sind motiviert und die Vorfreude auf die kommenden Workshops ist spürbar. Wir dürfen gespannt sein, wie Braunwald in den nächsten Jahren erstrahlen wird! Die Berglandschaft, die die Region so einzigartig macht, könnte bald eine neue Rolle im touristischen Angebot spielen – und vielleicht wird der ein oder andere Besucher dann sogar einen neuen Blick auf die schneebedeckten Gipfel werfen.