Heute ist der 13.07.2026 und die Nachrichten aus Glarus Nord sprudeln nur so über. Ein frischer Wind weht durch die Finanzabteilung der Gemeinde: Dragana Djokic, geboren 1990 und wohnhaft in Ennenda, wird ab dem 1. Februar 2027 die Bereichsleitung für Finanzen und Beteiligungen übernehmen. Sie tritt in die Fußstapfen von Thomas Kühnis, der sich Ende Februar in den wohlverdienten Ruhestand zurückziehen wird. Ein Wechsel, der nicht nur den Stab übergibt, sondern auch eine neue Ära einleitet.

Djokic wurde vom Gemeinderat Glarus Nord gewählt – ganz schön aufregend, oder? Mit einer soliden Ausbildung als gelernte Kauffrau und dem eidgenössischen Fachausweis im Finanz- und Rechnungswesen kann sie auf eine beeindruckende Berufserfahrung von über 13 Jahren im Finanzwesen blicken. Seit August 2024 ist sie bereits bei der Gemeinde Glarus Nord tätig, seit Dezember 2025 als Stellvertreterin des Bereichsleiters. Man könnte sagen, dass sie bestens vorbereitet ist, um den Staffelstab zu übernehmen. Der Gemeinderat hat die Nachfolge intern geregelt, was den nahtlosen Wissenstransfer sicherstellt – das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich!

Eine Herausforderung für die Zukunft

Interessanterweise steht Djokic nicht nur vor der Herausforderung, die Geschicke der Finanzen zu lenken, sondern sie wird auch einen Blick auf die laufenden Dossiers werfen müssen, die von ihrem Vorgänger, Thomas Kühnis, stammen. Und das in einer Zeit, in der der Gemeinde viel auf dem Spiel steht. Thomas Kistler hat in der Vergangenheit bereits kritisiert, dass es an Führungserfahrung und Managementqualifikationen mangele. Samuel Zingg, ein Name, der in der letzten Zeit oft fällt, hat sich auch zur Exekutiverfahrung geäußert – oder besser gesagt, zur fehlenden. Zinggs Selbsteinschätzung wird von Ruedi Schwitter als sachlich richtig betrachtet. Das sorgt für einige Diskussionen unter den Entscheidungsträgern.

In den letzten Monaten hat die Gemeinde unter Kistlers Führung einige Baustellen hinterlassen. Ob sie von Kistler selbst oder dem neuen Präsidentschaftskandidaten Fritz Staub beantwortet werden, bleibt abzuwarten. Staub hat bereits eine Steuerstrategie auf den Tisch gelegt, die keine Steuererhöhungen vorsieht. Ein mutiger Schritt, wenn man bedenkt, dass viele an der Fähigkeit eines linkspolitischen Kandidaten zweifeln, eine ähnliche Strategie umzusetzen. Wie sich das auf die Finanzen der Gemeinde auswirkt, wird Djokic sicherlich auf dem Schirm haben müssen.

Ein Blick nach vorne

Dragana Djokic wird ab 2027 nicht nur die Finanzen verwalten, sondern auch in einem spannenden Umfeld agieren, das sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Das kommunale Finanzmanagement hat sich weiterentwickelt. Von der einfachen Einnahmen- und Ausgabenbetrachtung hin zur doppelten Buchführung – ein Schritt, der die Transparenz und Effizienz der öffentlichen Finanzwirtschaft erhöhen soll. Diese Veränderungen haben auch in Glarus Nord Auswirkungen, und es wird interessant sein zu sehen, wie Djokic diese Herausforderungen anpackt.

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Während die Gemeinde sich auf eine neue Zukunft zubewegt, bleibt festzuhalten, dass Dragana Djokic mit ihrem frischen Ansatz und ihrer umfangreichen Erfahrung eine spannende Zeit beginnt. Und wir in Glarus dürfen gespannt sein, was da noch alles kommt!