Heute, am 13. Juli 2026, versammeln sich die besten Matchschützinnen und Matchschützen der Schweiz in Glarus, um beim großartigen Eidgenössischen Ständematch ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein Wettkampf, der nicht nur die besten Talente anzieht, sondern auch die Herzen der Zuschauer höher schlagen lässt. Die Atmosphäre ist elektrisierend, während sich die Athletinnen und Athleten in verschiedenen Disziplinen messen – sei es beim Gewehr 300 m oder beim Pistole 25 m. Präzision, Konzentration und Nervenstärke sind gefragt, um in diesem sportlichen Höhepunkt des Eidgenössischen Schützenfestes zu glänzen. Hier wird um Medaillen in der Einzelwertung und um den Sieg in der Mannschaftswertung gekämpft. Man kann förmlich die Anspannung spüren!

Der Ständematch ist der Höhepunkt des Eidg. Schützenfestes, das eine lange Tradition hat. Bereits seit 1824 wird dieser sportliche Wettkampf ausgetragen und zieht bis zu 50.000 Teilnehmende und ebenso viele Besucher an! Ja, das ist kein Scherz! Wenn man bedenkt, dass die ersten Schützenwettbewerbe sogar bis ins Jahr 1442 zurückreichen, bekommt man ein Gefühl für die Bedeutung dieses Anlasses. Die besten Schützen aus den Kantonen messen sich hier nicht nur in den Disziplinen, sondern auch in der Ehre, ihre Heimat zu repräsentieren. Es gibt kaum etwas Vergleichbares.

Glanzstück der Glarner Schützen

Ein besonderes Augenmerk gilt in diesem Jahr den Glarner Schützen. Sie haben bei den letzten Wettkämpfen ordentlich abgeräumt. Silvio Freitag startete in der Kategorie 300m Gewehr 2-Stellung Elite Sport und erzielte beeindruckende 572 Punkte. Die Geschwister Gina und Tim Landolt übernahmen zwischenzeitlich die Führung mit 580 und 582 Punkten. Doch dann kam Andreas Stüssi und schoss mit 585 Punkten das Tageshöchstresultat – und damit den Glarnern den Sieg! Zusammen mit Nadine, Corinne Jöhl und Lio Wickihalder trugen sie dazu bei, dass die Glarner im Mannschaftswettbewerb ebenfalls stark auftraten, auch wenn sie mit 1706 Punkten nur um 4 Ringe das Podest verpassten.

In der U21-Kategorie Gewehr 50m 3-Stellung gab es spannende Kämpfe. Solothurn holte sich mit 1744 Punkten den Sieg, während St. Gallen und Zürich die Silber- und Bronzemedaillen abräumten. Vivien Jäggi aus Solothurn zeigte eindrucksvoll, was sie kann, indem sie mit 590 Punkten die Einzelwertung für sich entschied. Für die Glarner Matchschützen verlief der Wettkampf in der Kategorie 300m Gewehr liegend Elite Sport eher durchwachsen und sie landeten auf Rang 16. Aber hey, das ist Wettkampf – es geht immer auf und ab!

Der Blick in die Zukunft

Ein Blick nach vorne: Das nächste Eidgenössische Schützenfest findet 2030 in der Region Waadt und Neuenburg statt. Die Vorfreude auf diesen Anlass ist jetzt schon spürbar. Die Schützen und Zuschauer werden sicher auch dann wieder mit großer Leidenschaft dabei sein. Übrigens, es gibt sogar ein Schützenfest für Jugendliche und für Veteranen, die regelmäßig ihre Fähigkeiten zeigen können. Man sieht also, die Tradition lebt weiter!

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Zurück zu den Glarnern – sie haben ein starkes Team und auch wenn sie manchmal nicht das Podest erreichen, sind sie immer ein ernstzunehmender Gegner. Wer einmal die Schützen in Aktion erlebt hat, der weiß, dass da viel mehr steckt als nur Punkte zählen. Es ist der Teamgeist, das Zusammenspiel und die Leidenschaft, die diesen Wettkampf so besonders machen. Hier wird Geschichte geschrieben, und wir sind mittendrin!