In Glarus hat am 27. Mai 2026 eine bedeutende Sitzung des Regierungsrats stattgefunden, die für den Sport in der Schweiz von enormer Wichtigkeit ist. Der Regierungsrat hat die Anträge der Stiftung Sportförderung Schweiz sowie der Fachdirektorenkonferenz Geldspiele (FDKG) zur Ausschüttung von Fördergeldern für den Sport zur Kenntnis genommen. Das klingt ja schon mal vielversprechend, oder? Die Gelder, die hier ins Spiel kommen, stammen aus dem Reingewinn der nationalen Lotteriegesellschaften – es ist also eine Art Gewinnspiel für den guten Zweck!
Die finanziellen Aussichten für den nationalen Sport sind rosig. Die Reingewinne der Lotteriegesellschaften, konkret Swisslos und Loterie Romande, haben sich als höher als prognostiziert herausgestellt. Das bedeutet, der Gewinnanteil für die Kantone bleibt stabil und sorgt gleichzeitig für eine solide finanzielle Absicherung des nationalen Sports für die kommenden vier Jahre. Sogar ein fester Basisbeitrag von jährlich 65 Millionen Franken ist vorgesehen, was die Sportlandschaft in der Schweiz erheblich stärken könnte. Für spezielle Förderbereiche können noch einmal bis zu 15 Millionen Franken pro Jahr hinzukommen, je nach Gewinnentwicklung.
Förderung des nationalen Sports
Zurückblickend auf die Entwicklungen: Die Fachdirektorenkonferenz Geldspiele hat bereits am 21. November 2022 einen Beschluss zur Förderung des nationalen Sports für die Periode 2023 bis 2026 gefasst. Die Unterstützung aus Lotteriegeldern kann sich auf bis zu 75 Millionen Franken pro Jahr belaufen, wobei der Basisbeitrag allein 60 Millionen Franken beträgt. Das ist schon ein ganz schöner Batzen! Die Verteilung dieser Gelder sieht vor, dass 88 % an die Swiss Olympic Association gehen, während der Rest an den Schweizerischen Fussballverband, die Swiss Football League und die Swiss Ice Hockey Federation fließt.
Besonders spannend sind die speziellen Förderbereiche. Hier wird nicht nur auf den Leistungssport gesetzt, sondern auch auf die Frauenförderung, Behindertensport und die Professionalisierung von Nachwuchstrainern. All das soll dazu beitragen, dass die Athlet*innen in der Schweiz optimale Rahmenbedingungen vorfinden. Man denkt auch an die Zukunft: Ein „Sport Innovation Hub“ wird aufgebaut, um neue Ideen und Projekte im Sportbereich zu fördern.
Ein Blick in die Zukunft
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Der jährliche Beitrag von 250’000 Franken für den Betrieb der Stiftung Sportförderung Schweiz zeigt, dass man auch die Verwaltungskosten im Blick haben muss. Immerhin soll die Verteilung der Mittel über die Stiftung erfolgen, die 2023 zum ersten Mal Gelder auszahlen wird. Das ist ein wichtiger Schritt, um die finanzielle Unterstützung des Sports in der Schweiz zu zentralisieren und effizienter zu gestalten.
Falls die Paralympischen Winterspiele 2038 nicht in der Schweiz stattfinden, wird das bereits beschlossene Geld in Höhe von 5 Millionen Franken an die Kantone zurückgegeben. Das zeigt, dass trotz aller Euphorie auch ein gewisses Risiko besteht. Aber der Wille, die Unterstützung für den Sport auf ein neues Level zu heben, ist stark. Und das ist das, was zählt – die Leidenschaft für den Sport in der Schweiz zu fördern und zu stärken.
Insgesamt deutet alles darauf hin, dass die kommenden Jahre vielversprechend werden. Die Sportförderung durch die Lotteriegesellschaften wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Man darf gespannt sein, welche Veränderungen und Erfolge diese neuen Gelder mit sich bringen werden. Die Zeit ist reif, und die Sportartisten in der Schweiz können sich auf eine aufregende Zukunft freuen!