Pendlerverein Glarus: Auf dem Weg zu einem attraktiveren öffentlichen Verkehr
Der Pendlerverein Glarus hat sich aufgemacht, um den öffentlichen Verkehr im Kanton Glarus auf Vordermann zu bringen. Im Rahmen der nationalen Fahrplanauflage wurden Begehren eingereicht, die darauf abzielen, den ÖV attraktiver zu gestalten. Und mal ehrlich, wer könnte nicht ein wenig weniger Stau und entspannendere Pendelzeiten gebrauchen? Das Ziel ist klar: Die Straßen sollen entlastet werden, und die Stauzeiten sollen der Vergangenheit angehören. Das klingt doch schon mal vielversprechend!
Besonders erfreulich ist die Ankündigung, dass ab Dezember 2026 der Halt der S25 in Nieder- und Oberurnen wieder möglich sein wird. Eine kleine, aber feine Verbesserung für alle Pendler in der Region! Und der Pendlerverein hat noch mehr im Gepäck: Sie fordern einen ganztägigen Halbstundentakt im gesamten Kantonsgebiet, vor allem zwischen Schwanden und Elm sowie Schwanden und Linthal. Das ist Musik in den Ohren der Reisenden!
Optimierung der Busverbindungen
In Glarus Nord soll es zu Stoßzeiten sogar einen 15-Minuten-Takt für die Busachsen geben. Das bedeutet mehr Platz im Bus – ein Traum für alle, die sich morgens in die Massen quetschen müssen. Gleichzeitig wird ein Anschluss an die S2 in Ziegelbrücke ermöglicht, was die gesamte Anbindung erheblich verbessern könnte. Die Entwicklungsschwerpunkte in Glarus Nord, zum Beispiel am Flugplatz, sollen ebenfalls besser ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung!
Der Pendlerverein organisiert am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, den 3. öV-Gipfel. Mit einem Impulsreferat von Prof. Weidmann und einem Podium zu intelligenten Lösungen für die Glarner Mobilität werden spannende Diskussionen erwartet. Ein guter Zeitpunkt, um neue Ideen zu entwickeln und den Weg in die Zukunft des ÖVs zu ebnen. Neumitglieder sind übrigens jederzeit willkommen – vielleicht ist das ja eine Gelegenheit für den ein oder anderen von uns, aktiv mitzugestalten!
Technologische Neuheiten und Herausforderungen
Ein Blick zurück: Der 2. öV-Gipfel fand am 6. November statt, und Regierungsrat Tschudi bestätigte, dass die direkten Züge zwischen Zürich und Glarus bestehen bleiben. Auch die Technik der „Flügelung“ wurde vorgestellt. Züge aus Zürich werden in Ziegelbrücke getrennt – ein Teil fährt nach Chur, der andere ins Glarnerland. Das klingt nach einem durchdachten Konzept!
Es gibt sogar Überlegungen für halbstündliche Verbindungen, die das Pendeln noch angenehmer machen könnten. Verkehrsfachleute, Politiker und Betriebsspezialisten kamen zusammen, um die Zukunft des ÖVs im Kanton Glarus zu diskutieren. Dabei sprach Roman Steffen über Megatrends wie Digitalisierung, Dekarbonisierung und Automatisierung. Er machte deutlich – wir müssen uns selbst ändern, um echte Veränderungen im ÖV herbeizuführen!
Ein interessantes System, das im ländlichen Raum für eine Revolution sorgen könnte, ist das PubliCar – ein Postauto auf Bestellung. Komischerweise klingt das nach einer flexiblen Lösung, die viele Probleme lösen könnte. Und dann gibt es da noch die selbstfahrenden Fahrzeuge, die in Kalifornien und China bereits im Einsatz sind. In der Schweiz gibt es Pilotprojekte, und in Glarus könnten diese Fahrzeuge in weniger dicht besiedelten Regionen abends regelmäßige Fahrgelegenheiten bieten. Ein faszinierender Gedanke!
Die Herausforderungen des Alltags
Im dicht besiedelten Tal zwischen Ziegelbrücke und Schwanden sollte es abends mindestens halbstündliche Fahrten mit Bahn und Bus geben. Ein Thema, das viele Pendler betrifft. Benno Singer, Verkehrsingenieur, berichtete über das Projekt „31 days“, bei dem Teilnehmer ihr Auto abgeben und eine neue Mobilitätskultur erleben. Das klingt nach einem spannenden Experiment!
Eine Analyse von Swisscom Mobil-Daten hat gezeigt, dass 40% der Verkehrsteilnehmer an einem überlasteten Kreisel Mitarbeitende einer einzigen Firma waren. Hier wird klar, wie wichtig es ist, die Verkehrssituation ganzheitlich zu betrachten. Kurt Willi von Postauto Graubünden sprach über den Einsatz von Rufbussen in Graubünden – vielleicht etwas, das auch in Glarus Anklang finden könnte.
Und Tschudi berichtete über laufende Verhandlungen zu Busspuren und die Möglichkeit der „Flügelung“ bei der Südostbahn. Künftig könnte der Interregio 35 anstelle der S25 von Zürich nach Linthal fahren – auch das könnte eine interessante Veränderung mit sich bringen. Viele spannende Ansätze, die die Verbesserung des ÖV-Angebots unterstützen!
Die Diskussion dreht sich auch um unattraktive und gefährliche Wartebedingungen an Bushaltestellen, die Bedeutung einer guten Veloinfrastruktur und die Notwendigkeit, weniger Parkplätze bei Neubauprojekten zu schaffen. Alles Punkte, die für eine zukunftsfähige Mobilität wichtig sind. Irgendwie steckt in all diesen Überlegungen eine große Chance, die Lebensqualität für die Pendler im Kanton Glarus zu erhöhen.
