Musikalische Sternstunden: Glarus feiert sein junges Talent
Die Aula in Glarus wird heute, am 20.06.2026, zum Schauplatz musikalischer Talente, die sich über Jahre hinweg entwickelt haben. Eine Veranstaltung, die alle vier Jahre stattfindet und in Zusammenarbeit mit der Glarner Musikschule organisiert wird. Man kann sich das wie ein großes Fest der Musik vorstellen, bei dem junge Künstler, die von ihren Lehrkräften unterstützt werden, die Bühne betreten und ihr Bestes geben. Die Vorfreude ist überall spürbar, und die Aufregung hängt in der Luft.
Am Eingang zur Aula liegen die Begleithefte bereit, die den Besuchern einen Einblick in die Darbietungen geben. Darin erfährt man alles über die Interpreten, die Auswahl der Werke, die eingesetzten Instrumente und die Auftrittsorte. Es ist fast wie ein kleiner Reiseführer durch die Welt der Musik, der die Neugier weckt und die Vorfreude steigert. Unter der Leitung von Reto Cuonz wird das Glarner Kammerorchester und die Zuzüger die Auftritte begleiten. Die Vielfalt der Darbietungen ist einfach beeindruckend!
Ein bunter Strauß musikalischer Darbietungen
Da ist zum Beispiel Christoph Nydegger, der mit einem Pop-Concerto von Daniel Hellbach die Zuhörer in seinen Bann zieht. Und die Geschwister Caline und Leticia Wenk – die eine mit der Violine, die andere am Klavier – präsentieren das Stück „Invicta“ von Soon He Newbold. Das Cello-Duo, bestehend aus Lotte Baumgartner und Enya Grünenfelder, verzaubert mit einem Concerto von Vivaldi. Es ist schon fast magisch, wie die Klänge durch den Raum schweben und die Herzen der Zuhörer erreichen.
Die schwedische Melodie von Edvard Grieg, die das Kammerorchester spielt, bringt eine nordische Frische ins Spiel, während Jason Künzle mit seinem Stück für Tuba von Camille Saint-Saens für staunende Gesichter sorgt. Und nicht zu vergessen Kian Bantli, der mit „Club des Notes“ von Gino Samyn den Abschluss macht. Das gesamte Programm wird abgerundet durch den beeindruckenden Auftritt von Mattia Zentner auf der Marimba und Elijah Wüthrich, der „Juli“ von Daviid Orlowsky auf dem Akkordeon spielt. Hier wird deutlich, wie viel Talent in dieser Region steckt!
Ein Augenblick des Dankes
Starker, langanhaltender Beifall brandet nach jedem Auftritt auf. Es ist ein Moment, der die Verbindung zwischen den Künstlern und dem Publikum spürbar macht. Am Ende der Veranstaltung wendet sich Jürg Wickihalder, der Leiter der Musikschule, mit Dankesworten an die Anwesenden. Blumen und kleine Präsente werden verteilt – eine Geste der Wertschätzung, die zeigt, wie sehr die Leistungen der jungen Musiker geschätzt werden.
Die gesamte Veranstaltung wird durch finanzielle Unterstützung und generationenübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Kammerorchester und der Musikschule ermöglicht. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig die Förderung von Talenten ist und wie Musik als verbindendes Element wirken kann. Solche Events sind nicht nur für die Künstler wichtig, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft. Musik ist einfach ein Teil des Lebens – und hier in Glarus wird das auf wunderbare Weise deutlich.
In einem breiteren Kontext betrachtet, spielt die Konferenz Musikhochschulen Schweiz (KMHS) eine entscheidende Rolle in der Förderung der musikalischen Bildung. Sie setzt sich für die Entwicklung der musikalischen Berufsausbildung ein und sorgt dafür, dass die Interessen des Fachbereichs Musik in der Öffentlichkeit und bei politischen Behörden gehört werden. Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen wie der Glarner Musikschule und der KMHS zeigt, wie wichtig es ist, dass junge Talente nicht nur gefordert, sondern auch gefördert werden. Musik ist nicht nur eine Kunstform; sie ist eine Brücke zwischen Generationen und Kulturen.
