Heute ist der 6.05.2026 und in Glarus gibt es viel zu berichten. Die Linth, dieser malerische Fluss, hat nicht nur die Schönheit der Region geprägt, sondern auch die Herausforderungen, die mit Hochwasser verbunden sind. In den letzten Jahren sind die Risiken und Schutzdefizite an der Linth in Glarus und Ennenda immer mehr in den Fokus gerückt. Die Dringlichkeit für effektiven Hochwasserschutz ist unübersehbar geworden. Ein Schutzprojekt soll bis 2029 bewilligt werden – ein ehrgeiziges Ziel!

Die Gemeinde Glarus hat bereits die Planung der Projektphase bis 2028 vorbereitet. Doch damit ist es nicht getan. Es müssen weitere Grundlagendaten erhoben werden, um das Bau-/Auflageprojekt und den Umweltverträglichkeitsbericht voranzutreiben. Auch eine permanente Grundwasserüberwachung steht auf der Agenda. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie viele Details bei so einem großen Projekt berücksichtigt werden müssen. Aber, und das ist der Knackpunkt, die anstehenden Arbeiten kosten mehr als der genehmigte Planungskredit von 2015. Das ist natürlich nicht unproblematisch. Die Gründe für die Kostenüberschreitung? Zu tief berechnete Kosten und zusätzliche Abklärungen. Wer hätte das gedacht?

Die nächsten Schritte

Um weiterhin auf Kurs zu bleiben, wird ein Zusatzkredit von CHF 1.15 Mio. durch die Gemeindeversammlung im Jahr 2026 erforderlich sein. Projektierungsarbeiten könnten im Juli 2026 beginnen – das wäre ein großer Schritt nach vorne. Zudem sind die Planungskosten subventionsberechtigt, was bedeutet, dass 65% dieser Kosten übernommen werden können. Doch dafür muss das Projekt auch tatsächlich realisiert werden. Eine echte Herausforderung, wenn man bedenkt, wie viele Parteien in den Prozess einbezogen werden müssen. Die Gemeinde strebt eine partizipative Planung an und möchte alle betroffenen Grundbesitzer, Umweltorganisationen, die Landwirtschaft sowie Interessensvertreter wie die IG Hochwasserschutz Linth Glarus und den Heimatschutz in die Planung einbeziehen. Das macht Sinn, denn schließlich geht es um die Sicherheit aller!

Zurückblickend auf die letzten Jahre – nach dem Hochwasser von 2005 haben die früheren Gemeinden Glarus und Ennenda ein Vorprojekt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes erarbeitet. Das erste Vorprojekt von 2009, das hohe Mauern und Dämme vorsah, war nicht bewilligungsfähig. Aber das zweite Vorprojekt von 2014 wurde akzeptiert, es sieht eine Sohlenabsenkung und weniger hohe Mauern vor. Spannend, wie sich die Ansätze über die Jahre verändert haben! Weitergehende Untersuchungen zur Sohlenabsenkung und deren Auswirkungen auf das Grundwasser waren nötig, und die ergänzenden Untersuchungen führten 2019/2020 zum aktuellen Vorprojekt 2, das 2021 in die Vernehmlassung ging.

Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

Die Gemeinde hat 2023 die nächste Projektphase vorbereitet. Hierbei geht es um die Projektorganisation, Planeraufträge, Zeitplan und Kommunikation. So viele Facetten, die alle zusammenkommen müssen, damit das Projekt ein Erfolg wird! Und für alle, die mehr Informationen zu diesem spannenden Projekt suchen, die Webseite www.glarus.ch/sicherelinth bietet einen umfassenden Überblick.

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Es ist beeindruckend, wie viel Arbeit und Geduld in die Planung eines solchen Hochwasserschutzprojekts investiert wird. Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen, doch das Engagement der Gemeinde und der Beteiligten ist spürbar. Wer hätte gedacht, dass ein Fluss so viele Geschichten und Entwicklungen mit sich bringt? Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge weiter entfalten werden.