In Glarus, genauer gesagt zwischen dem 29. und 31. Mai, ging das Eidgenössische Feldschiessen in die nächste Runde. Ein Event, das nicht nur die Schützen bewegt, sondern auch Politiker, Militärvertreter und zahlreiche Gäste anzieht. Ein wahres Fest der Tradition und des Gemeinschaftsgefühls! Peter Stengele, der Verantwortliche für das Feldschiessen im Glarner Kantonalschützenverband (GLKSV), stellte während des Kickoff-Events die Frage, was diese Tradition eigentlich für uns bedeutet. Denn das Feldschiessen ist weit mehr als nur ein Wettkampf – es ist ein Teil unserer Kultur. Im Jahr 2025 konnten sich rund 145.000 Teilnehmende über den Schiessstand bewegen und ihr Können unter Beweis stellen. Nach dem Wettkampf gab es für die Besten die begehrte Kranzauszeichnung, die Stengele feierlich überreichte.

Die Stimmung war einfach elektrisierend! Auf den verschiedenen Schiessständen, die über den ganzen Kanton verteilt sind, herrschte ein reges Treiben. Man hörte das Klacken der Gewehrschäfte, das Rattern der Munition und die freudigen Rufe der Schützen, die sich gegenseitig anfeuerten. Ein Erlebnis, das man einfach selbst erleben muss. Auch wenn man kein Mitglied eines Schiessvereins ist, kann jeder ab dem 10. Lebensjahr teilnehmen. Ein bisschen Organisation ist nötig, denn Nicht-Vereinsmitglieder müssen einem Verein zugewiesen werden, der sich um die Betreuung und die Rangierung kümmert. Aber hey, das ist ja kein großes Hindernis, oder?

Wettkampf und Tradition

Das Feldschiessen hat eine lange und stolze Geschichte, die mehr als 130 Jahre zurückreicht. 1850 wurde das jährliche Zielschiessen für Mannschaften eingeführt, und 1872 fand das erste Feldsektionswettschiessen auf dem Twannberg statt. Seither hat sich viel getan, und seit 1940 wird das Feldschiessen jährlich durchgeführt – ein echter Fixpunkt im Kalender der Schützen. Und das Beste? Etwa 60 % der Teilnehmenden erreichen das Kranzresultat, was zeigt, wie hoch die Qualität der Schützen ist!

Die Teilnahmebedingungen sind klar: Es darf nur mit Ordonnanzwaffen geschossen werden, und die Auswahl der zugelassenen Waffen bleibt den Schützen überlassen. Der Wettkampf selbst besteht aus mehreren Teilen: Einzelfeuer, Kurzfeuer und Schnellfeuer. Das klingt nach einem schönen Adrenalinkick, oder? Sechs Schüsse in sechs Minuten beim Einzelfeuer, gefolgt von zwei Mal drei Schüssen in je 60 Sekunden beim Kurzfeuer. Und dann das Schnellfeuer – da muss man schnell sein! Manchmal läuft es einfach nicht wie geplant, aber das macht den Reiz aus. Jeder Schütze hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Herausforderungen.

Ein Blick in die Zukunft

Wer jetzt schon neugierig auf die nächsten Veranstaltungen ist, dem sei gesagt: Das Eidgenössische Feldschiessen findet auch in den kommenden Jahren statt. Die Termine stehen bereits fest: 2026 vom 29. bis 31. Mai, 2027 vom 4. bis 6. Juni, und 2028 vom 19. bis 21. Mai. Ein weiteres Highlight für die Schützengemeinschaft und alle, die es werden wollen! Und vielleicht gibt es im Jahr 2028 auch wieder die Möglichkeit, die eigene Waffe ins Eigentum zu übernehmen, sofern man die entsprechenden Bundesübungen absolviert hat. Schliesslich bleibt das Schiessen nicht nur eine sportliche Betätigung, sondern auch eine Frage des persönlichen Engagements.

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So, liebe Leserinnen und Leser, wenn ihr also ein bisschen Nervenkitzel sucht und gleichzeitig Teil einer tief verwurzelten Tradition werden wollt, dann schnallt euch an, haltet die Augen offen und seid bereit für das nächste Eidgenössische Feldschiessen. Es wird mit Sicherheit ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst!