Heute ist der 23.06.2026 und die neuesten Entwicklungen im Kanton Glarus zeigen, dass die Raumplanung auf einem vielversprechenden Kurs ist. Die Berichterstattung zum kantonalen Richtplan, die für 2026 fällig ist, präsentiert ein mehrheitlich positives Bild. Viele Ziele und Maßnahmen sind bereits umgesetzt oder auf einem guten Weg. Da freut man sich doch! Aber es gibt auch Handlungsbedarf in verschiedenen Bereichen, den die Verantwortlichen nicht aus den Augen verlieren sollten.

Der Bericht, der alle vier Jahre gemäß der eidgenössischen Raumplanungsverordnung und dem kantonalen Raumentwicklungs- und Baugesetz erstellt wird, ist der erste Controllingbericht nach der Genehmigung der kantonalen Richtplanung 2018 in den Jahren 2021 und 2022. Und was ist das Ergebnis? Es gibt zahlreiche Entwicklungsziele, die erreicht wurden oder sich in der Umsetzung befinden. Auf der anderen Seite sind auch einige offene Pendenzen und Aktualisierungsbedarfe in allen Richtplankapiteln festzustellen. Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Umsetzung von Bundesaufträgen. Hier ist insbesondere die Anpassung an die erste Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes und die Anforderungen im Bereich der Windenergie von Bedeutung.

Offene Aufgaben und Herausforderungen

Auf kantonaler Ebene stehen verschiedene Projekte auf der Agenda, wie die Umfahrungsstraßen und Planungsgrundlagen, die eine Aktualisierung benötigen, etwa die Abfallplanung. Doch auch auf Gemeindeebene hat Glarus Süd seine eigenen Herausforderungen, die Nutzungsplanungsrevision steht hier ganz oben auf der Liste. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Umsetzung des neuen Arbeitszonenmanagements, das zusammen mit dem Leitfaden zur Innenentwicklung in diesem Jahr vom Regierungsrat verabschiedet werden soll. Man kann also sagen, es bleibt spannend!

Die Berichterstattung wird dem Landrat zur Kenntnisnahme vorgelegt und auch beim Bund eingereicht. Ein bisschen wie das Einreichen einer Hausarbeit – man hofft auf eine gute Note! Die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Bund ist von großer Bedeutung, besonders wenn es darum geht, die Vorgaben des Bundes zu berücksichtigen. Das betrifft nicht nur die Windenergie, sondern auch Aspekte wie die Wasserkraft, die in zukünftigen Richtplanrevisionen Beachtung finden sollen.

Nationale Strategien für die Raumentwicklung

Doch nicht nur im Kanton Glarus wird an der Raumplanung gefeilt. Der Bund hat ebenfalls große Pläne: Die kohärente Raumentwicklung wird durch die Agglomerationspolitik und die Politik für ländliche Räume und Berggebiete gefördert. Eine Strategie bis 2031 wurde verabschiedet, die die horizontale und vertikale Zusammenarbeit stärken soll. Hier geht es darum, die Lebensqualität für die Bevölkerung zu erhöhen, die Standortattraktivität zu stärken und die natürlichen Ressourcen zu schützen. So wird an vielen Fronten gleichzeitig gewerkelt!

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Der Aktionsplan 2024+ sieht die Fortführung bestehender Maßnahmen vor und bringt auch neue Ideen ins Spiel. Beispielsweise sollen Bundesämter zeigen, wie sie die Ziele der Agglomerationspolitik unterstützen können. Der Austausch von Erfahrungen aus Modellvorhaben könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Innovative Lösungen zur nachhaltigen Raumentwicklung werden so gefördert. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie alle Ebenen – lokal, regional, national – zusammenarbeiten, um das Beste aus dem Raum zu holen!

Die Herausforderungen sind groß, aber die Chancen ebenso. Mit einem klaren Blick auf die Zukunft und einer engagierten Umsetzung der Maßnahmen wird der Kanton Glarus sicherlich auch weiterhin auf Kurs bleiben. Das ist doch ein Grund zur Freude!