Heute ist der 21.05.2026 und wir blicken auf die jüngsten Beschlüsse des Gemeinderats von Glarus Nord zurück. Hier in der Region, wo Tradition und moderne Bedürfnisse aufeinandertreffen, wurde eine Vielzahl von wichtigen Entscheidungen getroffen, die das Leben vieler Menschen beeinflussen werden. Ein Thema, das uns alle angeht, ist die Unterstützung älterer Menschen. Der Gemeinderat hat einen Pauschalbeitrag von CHF 7’900 an Pro Senectute Glarus für das Jahr 2026 genehmigt. Eine schöne Geste, die zeigt, dass die Bedürfnisse der älteren Generation nicht in Vergessenheit geraten. Es sind oftmals die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen.
Ein weiteres spannendes Projekt ist der Neubau eines Feuerwehrdepots mit integrierter Tagesstruktur in Obstalden. Hierfür wurde ein Verpflichtungskredit von CHF 4.521 Mio. genehmigt, wobei die Finanzierung durch glarnerSach mit CHF 1.65 Mio. erfolgt. Natürlich steht dieser Kredit unter dem Vorbehalt der Anpassung des Baurechtsvertrags. Man fragt sich, wie viele Feuerwehrmänner und -frauen sich bereits auf die neuen Räumlichkeiten freuen!
Investitionen in die Infrastruktur
Die Erneuerung der elektronischen Trefferanzeige der Schiessanlage Fennen in Niederurnen wird ebenfalls angepackt. Dafür hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit von CHF 221’000 genehmigt. Es ist bemerkenswert, wie viel Wert hier auf Sicherheit und moderne Ausstattung gelegt wird. Dazu kommen die Baumeisterarbeiten, die an die Walter Hösli AG vergeben wurden, sowie die Sanitärarbeiten an Kamm Gebäudetechnik GmbH. Die Werksanierung am Ambühlweg in Näfels soll im April/Mai 2026 starten. Es wird spannend zu sehen, wie das Projekt Form annimmt!
In der Turnhalle Rauti in Oberurnen gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Hier wurde eine gebundene Ausgabe von CHF 200’000 für die Sanierung der Bühnentechnik genehmigt. Die Kreditüberschreitung von CHF 20’000 wurde ebenfalls bewilligt. Ein Schritt, der die Qualität der Veranstaltungen vor Ort sicherlich steigern wird. Und nicht nur das – die Treppengeländer in verschiedenen Schul- und Gemeindeanlagen sollen für CHF 160’000 saniert werden. Sicherheit geht vor! Auch das Schulmobiliar erfährt eine Auffrischung, und dafür wurden CHF 200’000 genehmigt.
Verkehrssicherheit und Eigentumsangelegenheiten
Ein weiterer Punkt auf der Agenda war die Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Talalpstrasse in Filzbach. Hierfür wurden CHF 10’000 für Sofortmaßnahmen freigegeben. Es ist doch beruhigend zu wissen, dass diese Aspekte ernst genommen werden. Zudem genehmigte der Gemeinderat den Kauf der Parzelle Nr. 598 in Bilten von der Schweizerischen Eidgenossenschaft für CHF 4’000, um die Eigentumsverhältnisse zu bereinigen.
Für die Vergabe der Parzelle Nr. 450 in Oberurnen im Baurecht an die Jacques Gabriel AG wird ein jährlicher Baurechtszins von CHF 54’271.70 fällig. Man könnte fast sagen, dass hier die Immobilienpolitik der Gemeinde aktiv gestaltet wird. Spannend wird auch die Teilrevision der Gemeindeordnung Glarus Nord sein, die am 01.08.2026 in Kraft treten soll. Diese Anpassungen sind notwendig in Anbetracht neuer kantonaler Gesetzgebungen und organisatorischer Entwicklungen.
Kulturelle Förderung und Transparenz
Auch im Bereich des Sports wurde einiges bewegt: Die Anpassung der Leistungsvereinbarung mit dem FC Linth 04 sieht rückwirkend per 01.01.2026 einen jährlichen Beitrag von rund CHF 166’850 vor. Ein Nachtragskredit von CHF 136’850 für 2026 steht ebenfalls zur Beschlussfassung an. Es ist wichtig, dass die Gemeinde ihren Sportvereinen den Rücken stärkt.
Ein geregelter Gemeindehaushalt ist nicht nur entscheidend für eine effiziente Verwaltung, sondern auch für die Transparenz in der Verwendung öffentlicher Gelder. Gemeinden haben strenge Vorgaben zu beachten, die sicherstellen, dass Erträge und Aufwendungen klar und wahrheitsgemäß dargestellt werden. Die Aufsicht über den Haushalt erfolgt durch interne und externe Prüfungen, die die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben im Blick haben.
Die Maßnahmen zur Förderung der Transparenz sind essenziell – sei es durch öffentliche Sitzungen oder die Veröffentlichung von Haushaltsplänen online. So bleibt die Bevölkerung informiert und kann aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde teilnehmen.