Frischer Wind in Glarus: Die Neuorganisation der Forstreviere bringt Veränderungen
Heute ist der 14.07.2026 und in Glarus tut sich einiges! Die Regierungsbehörden haben die Neuorganisation der Forstreviere in Glarus Süd beschlossen. Man könnte sagen, es ist wie eine frische Brise, die durch die Wälder weht – und das ganz offiziell! Ab Juli und August 2026 wird die neue Einteilung der Forstreviere in Kraft treten, und das bringt eine Menge Veränderungen mit sich.
Mit einer Gesamtwaldfläche von rund 12’300 Hektaren, was mehr als der Hälfte der Waldfläche des gesamten Kantons Glarus entspricht, wird die Aufgabenverteilung unter den Revierförstern nun gleichmäßiger. Das Ziel der Neuorganisation? Eine ausgeglichene Verteilung, damit die Revierförster nicht mehr wie auf einem Drahtseil balancieren müssen, während sie ihre vielfältigen Aufgaben erledigen. Die durchschnittliche Fläche pro Forstrevier beträgt nun gut 3000 Hektaren, und das Größte hat sogar ein Drittel mehr als das Kleinste. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer!
Die neuen Forstreviere im Detail
Die fünf neuen Forstreviere sind geografisch benannt: Glarus Süd SW, Glarus Süd NW, Glarus Süd N, Glarus Süd NO und Glarus Süd SO. Hinter diesen Bezeichnungen stehen die Revierförster, die diese Bereiche nun betreuen. Christian Hösli hat die Leitung des Forstbetriebs Glarus Süd übernommen und wird von einem schlagkräftigen Team unterstützt. Matthias Haller, Roman Thoma und Sven Streiff leiten die Forstfilialen, die sich auf das nördliche und südliche Grosstal sowie das Sernftal konzentrieren. Hier wird gearbeitet – und das nicht zu knapp!
Ein weiteres Highlight dieser Umstrukturierung ist die Zusammenführung der Abteilungen Naturgefahren und Wasserbau zur neuen Abteilung Naturgefahren. Damit soll die Fachkompetenz in Bezug auf gravitative Naturgefahren gebündelt werden. Die Leitung übernimmt Patrizia Köpfli, eine Ingenieurgeologin mit 15 Jahren Erfahrung. Man kann nur hoffen, dass sie mit ihrer Expertise die Herausforderungen, die uns die Natur manchmal stellt, meistern kann.
Die Herausforderungen im Wald
Doch die neuen Strukturen sind nicht nur ein Grund zur Freude. Es gibt auch Herausforderungen, die nicht ignoriert werden können. Der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar – die Rekrutierung von Revierförstern wird immer schwieriger. Auch die Unterschiede in der Aufgabenfülle und dem Arbeitsaufwand zwischen den Revierförstern waren teilweise erheblich. Aber mit den neuen Forstrevierteilungen und der stärkeren Unterstützung durch die Forstfilialen sollte sich die Situation langsam entspannen.
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 81,5 % des Holzeinschlags auf Nadelhölzer wie Fichte, Tanne und Kiefer verzeichnet. Das zeigt, wie wichtig die Bewirtschaftung unserer Wälder ist – und nicht nur für die Holzernte. Der Wald ist unser Lebensraum und spielt eine entscheidende Rolle im Ökosystem. Das Holz wird vielfältig genutzt, sei es als Baumaterial, für die Papierherstellung oder als Brennstoff. Diese vielseitige Nutzung ist wichtig, doch der Einschlag von Laubhölzern sank um 8,8 % im Vergleich zum Vorjahr, ein Trend, den man beobachten sollte.
Die neue Aufteilung der Forstreviere in Glarus Süd wird somit nicht nur die Verantwortlichkeiten neu regeln, sondern könnte auch langfristig zu einer besseren Pflege und Bewirtschaftung des Waldes führen. Und das ist für uns alle von Bedeutung, denn die Wälder sind mehr als nur Bäume – sie sind Lebensraum, Erholungsort und eine wichtige Ressource für die Zukunft.
