Frischer Wind für den Glarner Schabziger: Neue Geschäftsführerinnen bei GESKA AG
In Glarus gibt es Neuigkeiten, die für frischen Wind in der Milchindustrie sorgen: Die GESKA AG, bekannt als Produzentin des traditionsreichen Glarner Schabzigers, hat einen Wechsel in der Geschäftsführung angekündigt. Ab dem 3. August 2026 werden Julia Baumann und Anita Limacher die Zügel in der Hand halten. Sie übernehmen die operative Leitung nicht nur der GESKA AG, sondern auch der Glarner Milch AG. Man könnte sagen, es wird Zeit für neue Impulse!
Die beiden neuen Geschäftsführerinnen bringen nicht nur frischen Schwung, sondern auch jede Menge Erfahrung mit. Julia Baumann, eine ETH-Ingenieurin durch und durch, kennt sich bestens im Lebensmitteleinzelhandel aus und hat sich als Verwaltungsrätin eines mittelständischen Unternehmens einen Namen gemacht. Ihre Beratungsfirma Saxinova GmbH unterstützt Organisationen in Strategie- und Transformationsprojekten – das klingt vielversprechend! Anita Limacher, ebenfalls diplomierte Lebensmittelingenieurin, hat in der Produktentwicklung und im Prozessmanagement reichlich Erfahrung gesammelt. Mit Stationen bei Chocolat Frey und Migros Industrie hat sie sich ein breites Wissen angeeignet und wagte zudem den Schritt in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Food-Start-up.
Ein Blick auf die Tradition
Hinter GESKA AG steht eine beeindruckende Geschichte. Der Glarner Schabziger, das älteste eingetragene Markenprodukt der Welt, wird seit 1463 im Kanton Glarus nach einem überlieferten Rezept hergestellt. Ein Produkt, das nicht nur in der Region, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus geschätzt wird! Die Milch dafür stammt von 18 Glarner Produzenten, die mit Hingabe und Leidenschaft hochwertige Produkte herstellen.
Unter der neuen Führung wird sich das Unternehmen auf drei strategische Schwerpunkte konzentrieren: Die Entwicklung neuer, hochwertiger Produkte rund um den Glarner Schabziger und Glarner Milch, der Ausbau der Marke und des Vertriebs sowie die Stärkung von Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das klingt nach einem klaren Plan und einem mutigen Schritt in die Zukunft! Und nicht zu vergessen: Die GESKA AG und die Glarner Milch AG tragen stolz die Auszeichnung Alpinavera, die für regionale Herkunft, handwerkliche Qualität und Wertschöpfung im Berggebiet steht.
Ein starkes Netzwerk
Interessant ist auch der Kontext, in dem sich GESKA AG bewegt. Seit 1997 gibt es die Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie (VMI), die als Dienstleister für die Branche fungiert. Mit zwölf Mitgliedsfirmen verarbeitet die VMI rund zwei Drittel der Schweizer Milchmenge. Das Ziel? Stärkung und Innovation der Milchindustrie, um die Marktpotentiale optimal zu nutzen. Die VMI arbeitet daran, die gesamte Wertschöpfungskette partnerschaftlich zu gestalten, was für alle Beteiligten von Vorteil ist.
Die GESKA AG und die Glarner Milch AG scheinen also perfekt in dieses Netzwerk zu passen. Mit ihren neuen Geschäftsführerinnen an der Spitze könnte sich die Glarner Milchindustrie in den kommenden Jahren noch dynamischer entwickeln. Man darf gespannt sein, welche neuen Produkte und Ideen unter dieser frischen Führung entstehen werden!
