Am vergangenen Wochenende war es soweit: Die Einsatzbasis Mollis der Rega öffnete ihre Türen für die Öffentlichkeit. Ein Event, das viele Glarner und Glarnerinnen anzog – und das zu Recht! Die Atmosphäre war geprägt von Neugier und Begeisterung. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich über die wichtige Arbeit der Rega und ihrer Partnerorganisationen zu informieren. So war die Alpine Rettung Glarnerland ebenso vertreten wie der Rettungsdienst des Kantonsspitals Glarus, die Kantonspolizei Glarus und die Feuerwehr Glarus. Es war wie ein großes Fest der Retter.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war der neue Rettungshelikopter H145 D3, der aus der Nähe bestaunt werden konnte. Viele waren beeindruckt von der Technik und der Sicherheit, die in einem solchen Rettungsflugzeug stecken. Dazu kam der Suchhelikopter und der Ambulanzjet der Rega – wirklich ein Erlebnis für alle, die sich für die Luftrettung interessieren. Die Rega selbst ist eine gemeinnützige Stiftung, die seit 1974 in der Luftrettung tätig ist und jährlich etwa 900 Einsätze in der Ost- und Zentralschweiz sowie in der Großregion Zürich fliegt.

Ein Blick in die Geschichte der Rega

Man könnte sagen, die Rega hat eine bewegte Geschichte. Ursprünglich führte 1974 die Heli-Linth die Rettungsflüge im Auftrag der Rega durch. Doch 2010 kam die Wende: Die Rega stationierte einen eigenen Rettungshelikopter in Mollis. Das hat die Einsatzmöglichkeiten enorm erweitert! Im Jahr 2021 wurde sogar auf einen 24-Stunden-Dienst umgestellt – wie wichtig dies ist, zeigt sich in den zahlreichen Einsätzen, die die Molliser Crew jährlich fliegt.

Aber auch die Unterstützung der Bevölkerung ist nicht zu unterschätzen. Die Rega bedankt sich bei rund 3,7 Millionen Gönnerinnen und Gönnern, die durch ihre Beiträge diese wichtige Arbeit erst ermöglichen. Es ist eine Gemeinschaftsleistung, die zeigt, wie sehr die Menschen hinter dieser Institution stehen. Die Crew arbeitet nicht nur in Rettungssituationen, sondern ist auch bei Verlegungsflügen oder im Falle von akuten Erkrankungen gefordert – die Bandbreite ist beeindruckend.

Luftrettung in der Schweiz

Wenn wir über Luftrettung sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass die Rega nur eine von vielen Organisationen ist, die in der Schweiz tätig sind. Insgesamt betreibt die Rega zwölf eigene Luftrettungsstationen. In anderen Regionen, wie im Kanton Wallis, sind Air Zermatt und Air-Glaciers zuständig. Air Glaciers hat sogar eine eigene Notrufnummer: 1415. Ein weiterer wichtiger Player ist die AAA Alpine Air Ambulance AG, die seit 2011 einen Intensivtransporthubschrauber am Flugplatz Birrfeld im Kanton Aargau betreibt. Diese Vielzahl an Organisationen zeigt, wie wichtig die Luftrettung in der Schweiz ist und wie gut die verschiedenen Akteure zusammenarbeiten.

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Wer hätte gedacht, dass hinter den Kulissen so viel Organisation und Effizienz steckt? Die Luftrettung ist ein faszinierendes Feld, das nicht nur technische Raffinesse, sondern auch menschliches Engagement erfordert. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieses wichtige Thema weiterentwickeln wird. Die Rega und ihre Partner werden uns auch in Zukunft mit ihrer unermüdlichen Arbeit zur Seite stehen – darauf kann man sich verlassen!