Die Schulanlage Erlen in Glarus – das ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein Ort voller Leben, Lernen und Zukunft. Nach dreieinhalb Jahren intensiver Bauzeit, die von Januar 2022 bis Juni 2025 dauerte, erstrahlt die gesamte Anlage nun in neuem Glanz. Man könnte fast sagen, sie hat sich in eine moderne Oase für Bildung verwandelt. Die Sanierung und Erweiterung wurde termingerecht und sogar unter Budget abgeschlossen, während der Schulbetrieb fröhlich weiterlief. Ein wahres Meisterwerk der Planung!
Die neue Infrastruktur ist nicht nur modern, sondern auch komplett barrierefrei. Das ist heutzutage ein absolutes Muss! Die Entscheidung, die Schulanlage nicht neu zu bauen, sondern sie umfassend zu sanieren, basiert auf der strategischen Schulraumplanung «Optimo» aus den Jahren 2013 bis 2016. Zentrale Bauteile hatten ihre Lebensdauer überschritten, und die alten Gebäude erfüllten nicht mehr die Anforderungen an Brandschutz, Erdbebensicherheit und Barrierefreiheit. Die wirtschaftlichere Sanierung war also der richtige Weg, um den Schulbetrieb ohne wesentliche Einschränkungen aufrechtzuerhalten.
Eine gelungene Symbiose aus Alt und Neu
Die Baumaßnahmen umfassten eine Vielzahl wichtiger Aspekte: Von der Sanierung der Gebäudehülle und der Haustechnik bis hin zur Schaffung neuer Lernlandschaften und Gruppenräume für offenes, kollaboratives Arbeiten. Besonders spannend sind die fünf neuen „Infrastruktur“-Anbauten, in denen Treppen und Toiletten untergebracht wurden. Diese Anbauten mit ihren Klinkerziegel-Rückwänden und verglasten Seitenfassaden lassen viel Tageslicht in die freigewordenen Flurbereiche. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel heller und einladender es dort jetzt ist!
Die Integration der Nachmittagsbetreuung in das Schulgelände ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Hier wird nicht nur gelernt, sondern auch gelebt – und das in einem Raum, der die Bedürfnisse aller Nutzer:innen respektiert. Die neuen Räume für die Tagesbetreuung sind einladend und funktional gestaltet. Sie erfüllen die aktuellen Standards für Brandschutz, Erdbebensicherheit, Akustik und barrierefreien Zugang. Es ist einfach schön zu sehen, wie die Gemeinde Glarus hier eine zukunftsweisende Vision verwirklicht hat!
Wichtige Überlegungen zur Barrierefreiheit
Die Barrierefreiheit spielt eine zentrale Rolle in der Planung. Schließlich leben wir in einer Zeit, in der Inklusion und Teilhabe für alle Menschen an gesellschaftlichen Prozessen ein wichtiges Ziel sind. Die UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 fordert dies und wird hier in Glarus ganz konkret umgesetzt. Barrierefreie Gestaltung ist nicht nur ein schöner Slogan, sondern wird durch Maßnahmen wie barrierefreie Sanitäranlagen, Aufzüge und rollstuhlgerechte Zugänge tatsächlich erlebbar gemacht.
Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf stolze CHF 13.1 Millionen, was innerhalb der genehmigten Kredite von insgesamt CHF 13.83 Millionen liegt. Diese Investition in die Zukunft ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern zeigt auch, dass Bildung und deren Rahmenbedingungen ernst genommen werden. Und das ist es doch, was letztlich zählt: Ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche sicher und inspirierend lernen können.