Heute ist der 13.05.2026 und in Genf brodelt es gewaltig. Der G7-Gipfel steht vor der Tür und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Vom 15. bis 17. Juni wird das beschauliche Évian-les-Bains im französischen Alpenraum zum Schauplatz der Mächtigen dieser Welt. Doch die Genfer Behörden sind in Alarmbereitschaft und haben bereits eine Reihe an Maßnahmen ergriffen, um Ausschreitungen zu verhindern. Grenzkontrollen werden massiv verschärft – und das nicht zu knapp.
Die Regierung hat beschlossen, dass während des Gipfels nur sieben Grenzübergänge geöffnet bleiben: Anières, Moillesulaz, Thônex-Vallard, Bardonnex, Perly, Meyrin und Ferney-Voltaire. Rund 30 kleinere Zollstellen werden geschlossen – das ist schon eine ganz schöne Hausnummer! Die Grenzkontrollen gelten vom 10. bis 19. Juni, was bedeutet, dass die Reisenden sich auf verstärkte Kontrollen und massive Verkehrsbehinderungen einstellen müssen. Die Genfer Polizei wird mit 1500 Einsatzkräften vor Ort sein, unterstützt von den Kantonen Waadt und Wallis. Und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) koordiniert alles – ein echtes Kraftpaket im Hintergrund!
Ein Blick auf die Sicherheitsvorkehrungen
Die Unsicherheiten sind groß. Bereits beim G8-Gipfel 2003 kam es zu Sachbeschädigungen, und die Genfer Behörden befürchten eine Welle von Anti-G7-Demonstrierenden. Die „No-G7“-Koalition plant eine Demonstration und ruft international zur Teilnahme auf – eine klare Ansage! Doch die Genehmigung für die Kundgebung steht noch aus, was die Situation nicht gerade einfacher macht. Um das Chaos zu minimieren, wurde empfohlen, im Homeoffice zu arbeiten. Wer kann, sollte sich besser von den Straßen fernhalten.
Die Sicherheitslage ist angespannt, und die Genfer Regierung agiert mit Wille und Entschlossenheit. Der Staatsratspräsident Thierry Apothéloz hat betont, dass man alles tun werde, um die Sicherheit zu gewährleisten. Es wird sogar darüber nachgedacht, bis zu 5000 Armeeangehörige zur Unterstützung der Sicherheitsmaßnahmen mobilisieren zu können. Das klingt nach einem echten Kraftakt! Die französischen Sicherheitskräfte werden übrigens nicht auf Schweizer Boden eingesetzt – die Schweiz bleibt in ihrer eigenen Zuständigkeit.
Verkehr und Mobilität
Die Einschränkungen betreffen auch den öffentlichen Verkehr. Grenzüberschreitende Verbindungen könnten eingeschränkt oder umgeleitet werden. Im Zug und rund um die Bahnhöfe sind Kontrollen vorgesehen, was die Reisenden vor große Herausforderungen stellen wird. Der Zugang zum Kanton Genf bleibt zwar grundsätzlich möglich, aber die Überquerung der Grenzen auf Straßen und über den Seeweg wird untersagt. Das sorgt für ein wenig Verwirrung, denn viele Menschen fragen sich, wie sie überhaupt noch nach Genf kommen sollen.
Einige Personen, die als systemrelevant eingestuft werden, können spezielle Vignetten erhalten, um bevorzugt durchzukommen. Aber wer genau gehört zu diesem „systemrelevanten“ Personal? Ehrlich gesagt, es bleibt ein bisschen unklar. Und so blicken die Genfer nicht nur mit Spannung, sondern auch mit einem gewissen Maß an Skepsis auf das, was da kommen mag.
Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, und die Menschen in Genf bereiten sich auf einen turbulenten Monat vor. Ob der Gipfel ein Erfolg wird oder ob es zu den befürchteten Ausschreitungen kommt, steht in den Sternen – doch die Aufregung ist greifbar. Man darf gespannt sein!