Die Basketball-Welt in Basel hat sich am vergangenen Abend dramatisch gewandelt. Im Playoff-Halbfinale mussten die Starwings eine schmerzhafte Niederlage gegen Genf hinnehmen. Mit einem Endstand von 76:93 schieden sie aus dem Turnier aus – die Stimmung in der Sporthalle Birsfelden, wo etwa 450 Zuschauer Platz fanden, war zum Schneiden.
Die Starwings starteten fulminant in das Spiel und konnten sich eine 8:0-Führung erarbeiten. Die Fans waren euphorisch, und es schien, als ob die Mannschaft auf dem Weg zu einem großen Sieg wäre. Doch Genf ließ sich nicht lange bitten, erzielte ihren ersten Punkt durch einen Freiwurf und fand schnell ins Spiel. Nach einem strategischen Timeout im ersten Viertel konnten sie sich neu ordnen und gleichziehen. Der erste Viertelstand lautete schließlich 24:24 – ein spannender Auftakt, der die Zuschauer mitfiebern ließ.
Ein Spiel mit Höhen und Tiefen
In der Folge entwickelte sich ein hart umkämpftes Duell. Marshall Walters war der Lichtblick für die Starwings und erzielte insgesamt 19 Punkte. Aber auch die anderen Spieler, wie Weibel mit 15 und Roman mit 16 Punkten, konnten nicht verhindern, dass Genf immer mehr Oberwasser gewann. Im dritten Viertel legten die Genfer eine beeindruckende Serie hin und erzielten elf Punkte ohne Antwort der Starwings. Das war ein Schlag ins Gesicht für die heimische Mannschaft.
Die Trefferquote bei den Dreipunktewürfen der Starwings war mit nur 19% alles andere als berauschend. Währenddessen nutzte Genf die Gelegenheit, viele einfache Punkte zu erzielen und die Führung auszubauen. Acht Minuten vor Schluss sah die Situation für die Starwings düster aus: 15 Punkte lagen zwischen ihnen und dem Ausgleich. Die Hoffnung schwand, und die Fans konnten nur noch zuschauen, wie das Unheil seinen Lauf nahm. Am Ende stand die 76:93-Niederlage fest, und die Enttäuschung war greifbar.
Trainer und Spieler blicken nach vorne
Trotz der Niederlage äußerte sich Trainer Pascal Donati positiv über die Saisonleistung der Starwings. „Wir hatten Höhen und Tiefen, aber das Team hat viel erreicht“, so Donati. Er betonte die Fortschritte, die das Team gemacht hat, und das Potenzial, das in den Spielern steckt. Es gibt also Grund zur Hoffnung für die nächste Saison. Fribourg Olympic hingegen hat bereits den Finaleinzug mit einem beeindruckenden 3:0 in der Serie perfekt gemacht – ein ernstzunehmender Gegner für jeden Basketballfan.
In den kommenden Tagen wird sicherlich viel über die Leistung von Kylen Milton diskutiert werden. Der Spieler von Pully wurde in mehreren Runden der Liga genannt und hat sich als einer der Schlüsselspieler in dieser Saison etabliert. Man darf gespannt sein, wie sich die Liga weiterentwickelt und welche Talente in der kommenden Spielzeit aufblühen werden.
Die Basketball-Szene in Basel bleibt spannend, und die Starwings haben die Chance, aus dieser Niederlage gestärkt hervorzugehen. Auf die nächste Saison! Das ist jetzt das Einzige, was zählt.