Heute ist der 12.05.2026 und hier in Genf spürt man die Vorfreude auf einen großen Moment in der Astronomie. Nach über zwölf Jahren intensiver Forschung neigt sich das Projekt NFS PlanetS dem Ende zu. Im Juni 2014 unter der Leitung der Universität Bern und in Co-Leitung mit der Universität Genf ins Leben gerufen, hat dieses Netzwerk von fast 500 Mitgliedern aus mehr als 50 Nationen die Erforschung des Sonnensystems und der Exoplaneten revolutioniert. Es ist wirklich beeindruckend, was in dieser Zeit alles erreicht wurde!

Ein großartiges Ziel war es, die Kapazitäten in der Astronomie auszubauen und das ist auch gelungen: Über 1.250 wissenschaftliche Publikationen sind aus der Arbeit des NFS PlanetS hervorgegangen, viele davon frei zugänglich! Das ist nicht nur für Wissenschaftler, sondern für alle, die sich für die Geheimnisse des Universums interessieren, von enormem Wert.

Ein Blick auf die Zukunft der Planetenforschung

Die Abschlussveranstaltung des NFS PlanetS findet am 22. Mai 2026 im Kursaal in Bern statt. Hier werden sich Wissenschaftler, Ingenieure und Vertreter des Schweizerischen Nationalfonds sowie der Universitäten und der Regierung versammeln, um die Erfolge und die Geschichte des Projekts zu feiern. Morgens wird es Einblicke in die Entwicklung des NFS PlanetS und der technischen Plattformen geben, während der Nachmittag den wissenschaftlichen Errungenschaften gewidmet ist. Das wird eine spannende Gelegenheit, um zu hören, wo die Planetenforschung in der Schweiz hinsteuert!

Prof. Nicolas Thomas, der aktuelle Direktor des NFS PlanetS, wird sicher auch einige interessante Anekdoten aus der Zeit erzählen. Es ist faszinierend zu wissen, dass die Universität Bern seit der Apollo-11-Mission eine führende Rolle in der Erforschung des Sonnensystems spielt. Und nicht zu vergessen, die Universität Genf, die 1995 den ersten Exoplaneten entdeckte, der einen sonnenähnlichen Stern umkreist – was für ein Meilenstein!

Ein neues Kapitel beginnt

Mit dem Ende des NFS PlanetS wird auch die Gründung des Swiss Institute for Planetary Sciences (SIPS) angekündigt. Dieses neue Institut wird die Zusammenarbeit im akademischen Netzwerk fortführen und damit die wertvollen Erkenntnisse aus den letzten Jahren weitertragen. Das ist wirklich spannend: Es zeigt, dass die Leidenschaft für die Erforschung des Weltraums in der Schweiz lebendig bleibt.

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Die vier beteiligten Institutionen – Universität Bern, Universität Genf, Universität Zürich und ETH Zürich – haben nicht nur zusammengearbeitet, sondern auch die Grundlage für zukünftige Kooperationen gelegt. Das Center for Space and Habitability (CSH) an der Universität Bern wird ebenfalls zur Stärkung der Weltraumforschung beitragen und die Analyse von Proben und Meteoriten vorantreiben, wofür die ETH Zürich bekannt ist. Ein Beispiel für ein herausragendes Instrument ist HARPS, der Spektrograph der Universität Genf, der über zwei Jahrzehnte das leistungsfähigste Instrument zur Bestimmung der Masse von Exoplaneten war. Wenn das mal nicht beeindruckend ist!

Die Anmeldung zur Abschlussveranstaltung läuft bis zum 18. Mai 2026. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr dabei sein wollt, solltet ihr euch schnell eintragen! Die Gelegenheit, die Geschichte und die Errungenschaften dieser bemerkenswerten Reise zu feiern, möchte man sich schließlich nicht entgehen lassen.