Heute ist der 29.05.2026 und in Genf wurde Geschichte geschrieben. Servette Chênois hat sich den Schweizer Meistertitel geschnappt – zum dritten Mal in ihrer Klubgeschichte! Und das gleich mit einem kräftigen „Double“, denn sie haben auch den Cup im März gewonnen. Man muss schon sagen, die Genferinnen haben sich in dieser Saison nicht lumpen lassen. Im Rückspiel des Playoff-Finals haben sie den Titelverteidiger YB mit 2:0 im Stade de Genève besiegt. Ein wahrlich triumphaler Abend!
Die Tore fielen früh. Magdalena Sobal eröffnete den Reigen bereits in der 2. Minute, gefolgt von Paula Serrano, die in der 17. Minute nachlegte. Da konnte YB-Trainerin Imke Wübbenhorst nur noch den Kopf schütteln. Sie hatte vor dem Spiel betont, wie wichtig ein guter Start sei. Nun, das war wohl nicht der Fall! Die Bernserinnen fanden erst kurz vor der Halbzeitpause in den Angriff und die erste richtig nennenswerte Chance ließ lange auf sich warten.
Dominanz der Genferinnen
Servette Chênois hat sich in der Qualifikation wirklich als das Maß aller Dinge erwiesen. Nur eine einzige Niederlage in 18 Spielen und satte 11 Punkte Vorsprung auf YB – das lässt sich sehen! In den Playoffs blieb das Team zudem ungeschlagen und ließ nur zwei Tore zu, während sie selbst in der Offensive ordentlich auftrumpften. Das zeigt sich auch in der Partie gegen YB, die, abgesehen von einem Lattenschuss von Elodie Nakkach in der 87. Minute, eher ereignislos verlief. Da hat man sich vielleicht auch ein bisschen zu sehr zurückgelehnt.
Die Meisterfeier nach dem Spiel war dann natürlich der krönende Abschluss eines langen und erfolgreichen Weges. Die Genferinnen durften sich endlich in den Armen liegen, jubeln und die Meisterschaft gebührend feiern. Ein Moment, der sich in die Herzen der Fans gebrannt hat, das kann man wohl sagen!
Ein Blick in die Zukunft
Was wird die nächste Saison bringen? Werden die Genferinnen ihren Titel verteidigen können? Und wie wird YB auf diese Niederlage reagieren? Es bleibt spannend im Schweizer Frauenfußball. Die Konkurrenz schläft nicht und andere Teams werden sicher auf den Zug aufspringen wollen. Die Dramatik des Spiels und die Emotionalität, die im Stadion herrschte, sind nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in der nächsten Saison erwartet.
In jedem Fall: Servette Chênois hat nicht nur den Titel geholt, sondern auch bewiesen, dass sie eine echte Kraft im Schweizer Fußball sind. Ein großes Kompliment an die Spielerinnen, die Trainerin und das gesamte Team. Man darf gespannt sein, wie sie die nächsten Herausforderungen annehmen werden. Bis dahin – feiert schön, Ladies!