Die Eishockeywelt in der Schweiz ist in Aufruhr! Am 6. April 2026 erlebten die Zuschauer in der Les-Vernets-Halle in Genf ein wahres Spektakel. Genève-Servette feierte einen beeindruckenden 7:3-Sieg über Fribourg-Gottéron im Westschweizer Halbfinal und glich damit die Serie aus, nachdem sie das erste Spiel mit 1:3 verloren hatten. Die Halle, ausverkauft mit 6917 begeisterten Fans, war ein wahrer Hexenkessel. Die Spieler von Servette kamen wie entfesselt aus der Kabine und führten nach 34 Minuten bereits mit 4:0! Saarijärvi, Chanton, Vesey und Bozon – die Torschützen des Abends – legten den Grundstein für diesen triumphalen Abend.

Fribourg, nicht ganz auf der Höhe, hatte Schwierigkeiten, Druck auszuüben und machte einige Wechselfehler, die zu Gegentoren führten. Reto Berra, der Torwart von Fribourg, wurde nach dem 0:4 durch Loic Galley ersetzt, doch auch das konnte die Wende nicht mehr bringen. Das erste Tor für Fribourg erzielte Julien Sprunger in der 46. Minute, gefolgt von Christoph Bertschy’s Tor im Powerplay, das auf 4:2 verkürzte. Doch Servette konterte schnell, und Verboon setzte den Schlusspunkt zum 5:3, bevor die letzten beiden Tore ins leere Tor von Fribourg fielen. Ein echtes Schützenfest!

Ein weiterer spannender Abend in der National League

Doch nicht nur in Genf ging es heiß her. Die ZSC Lions hatten am gleichen Tag ihre eigenen Heldentaten zu feiern. Im Spiel gegen Davos gewannen sie mit 3:1 und glichen damit ebenfalls die Halbfinalserie aus. Vor 12.000 Zuschauern, die für eine grandiose Stimmung sorgten, war es Chris Baltisberger, der in der 46. Minute das entscheidende Tor zum 2:1 erzielte. Rudolfs Balcers hatte die Lions zuvor im Powerplay in Führung gebracht, während Yannick Frehner für Davos ausglich. Doch Vinzenz Rohrer sorgte in der 54. Minute für die Vorentscheidung – 3:1 für die Lions! Beeindruckend war auch die Zahl der Strafen: beide Teams erhielten je fünfmal zwei Minuten. Ein echter Krimi!

Die Atmosphäre in den Stadien war elektrisierend und spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen wider. In der abgelaufenen Qualifikation hat die National League einen Zuschauerrekord mit fast 2,6 Millionen Fans aufgestellt. Im Durchschnitt waren 7130 Fans pro Partie dabei, was die Liga zu einer der Top-Ligen Europas zählt. Genf-Servette verzeichnete dabei einen Zuwachs von 249 Zuschauern im Vergleich zur Vorsaison. Die durchschnittliche Stadionauslastung lag bei beeindruckenden 88,04 Prozent, während Freiburg jedes seiner 26 Heimspiele ausverkauft hatte. Der SC Bern zog mit 15’490 Fans die meisten Zuschauer an und qualifizierte sich erstmals seit 2019 wieder direkt für die Playoffs.

Es sind spannende Zeiten für das Schweizer Eishockey. Die Spiele sind nicht nur sportliche Wettkämpfe, sondern auch Feste für die Fans. Mit solch leidenschaftlichen Spielen und Rekordbesuchern ist die Vorfreude auf die kommenden Runden riesig. Bleiben wir also dran – die Eishockey-Saison hat noch viel zu bieten!

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