Eishockey: Davos findet zurück ins Spiel und Lugano feiert Legendenmomente
Die Eishockey-Saison hat uns mal wieder eine spannende Runde beschert. Am vergangenen Wochenende kommt das Team aus Davos endlich aus seiner kleinen Schaffenskrise heraus. Mit einem knappen 2:1-Sieg gegen Ajoie in der letzten National-League-Runde vor dem Spengler Cup haben sie nach drei Niederlagen in Folge einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Man könnte sagen, das war wie ein Lichtblick in der dunklen Nacht!
Aber nicht nur Davos hatte Grund zur Freude. Lugano präsentierte sich stark und feierte einen klaren 5:1-Heimsieg gegen Lausanne. Besonders Alessio Bertaggia, der in seinem 500. NLA-Spiel zwei Tore beisteuerte, war ein echter Held des Tages – gleichsam eine kleine Legende! Auch Daniel Carr steuerte zwei Treffer bei. Es ist schon faszinierend, wie Lugano, wenn man die letzten zehn Spiele betrachtet, immer wieder punktet. Nur gegen Fribourg-Gottéron gab es zwei knappe Niederlagen nach Verlängerung. Nicht schlecht, oder?
Spannende Begegnungen und Ergebnisse
Und dann war da noch die Begegnung zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers. Diese Partie endete in der Verlängerung mit einem spannenden 2:2. Was für ein Adrenalinkick für die Fans! Es ist einfach immer wieder beeindruckend, wie sich die Teams gegenseitig herausfordern und packende Spiele liefern.
Lausanne hingegen hat es in letzter Zeit nicht leicht. Seit der Nationalmannschaftspause gab es drei Niederlagen mit einem ernüchternden Torverhältnis von 2:14. Das ist schon ein herber Rückschlag. Man fragt sich, was da schief läuft. Vielleicht brauchen sie ein bisschen frischen Wind oder einen Motivationsschub.
Der Einfluss von Spielern im Scoring
Ein spannendes Konzept, das in der Welt des Eishockeys immer mehr Beachtung findet, ist die sogenannte Betweenness. Es quantifiziert, wie sehr ein Spieler das Scoring seiner Mannschaft beeinflusst. Dabei wird berücksichtigt, wie viele Tore und Assists er erzielt hat und wie oft seine Mitspieler auf ihn angewiesen sind. Man kann sagen, dass ein Spieler mit einem hohen Betweenness-Centrality-Score nicht nur selbst erfolgreich ist, sondern auch anderen hilft, ins Rampenlicht zu rücken. Das ist ein bisschen wie in einem guten Team: Wenn alle zusammenarbeiten, blühen die besten Talente auf!
Ein Beispiel aus der NHL verdeutlicht dies: Spieler wie Thornton und Cheechoo oder Tavares und Moulson haben unterschiedliche Einflussgrade auf das Scoring ihrer Mitspieler. In der Schweiz und vielen anderen Ligen kann dieses Maß ebenfalls berechnet werden, was besonders für Juniorenligen interessant ist, wo oft die fortgeschrittenen Daten fehlen. Das gibt den Trainern und Fans ein besseres Bild von den Spielerleistungen, als es auf den ersten Blick scheint.
So bleibt die Eishockeywelt spannend und es zeigt sich immer wieder, wie wichtig Teamarbeit und individuelle Klasse Hand in Hand gehen. Auf die kommenden Spiele und die weiteren Entwicklungen darf man gespannt sein!
