Im spannenden Playoff-Final der National League hat Fribourg-Gottéron einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. In einem packenden Duell gegen den HC Davos setzten sich die Freiburger mit 3:2 nach Verlängerung durch. Ein wahrhaft historischer Moment, denn das entscheidende Tor erzielte der 40-jährige Julien Sprunger, der seine Karriere am Ende dieser Saison beendet. Er traf in der 89. Minute der zweiten Overtime – aus spitzem Winkel, wie es sich für einen erfahrenen Spieler gehört.
Die Partie in der Davoser Arena war ein echter Krimi und zog 6547 Zuschauer in seinen Bann. Gottéron führt nun in der Best-of-7-Serie mit 2:1, und das nächste Spiel findet am Freitag um 20:00 Uhr in Freiburg statt. Dort hat das Team die Chance, mit einem weiteren Sieg auf 3:1 davonzuziehen. Bei Davos war die Regular Season besonders stark, sie verloren nur drei Heimspiele, und bis zu diesem Playoff-Spiel war das Team im eigenen Stadion ungeschlagen.
Intensive Momente und spannende Wendungen
Die ersten beiden Drittel waren geprägt von rasanten Spielzügen. Marcus Sörensen brachte Fribourg in der 15. Minute in Führung, doch nur 13 Sekunden später glich Simon Knak für Davos aus. In der 29. Minute erzielte Filip Zadina aus einem Powerplay heraus das 2:1 für Davos, nachdem Torhüter Sandro Aeschlimann ihm den Puck schnell zuspielte. Lucas Wallmark sorgte in der 48. Minute für den Ausgleich zum 2:2 und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf.
Die Overtime brachte dann noch einmal ordentlich Spannung mit sich. Während Davos mehr Spielanteile hatte, konnten die Freiburger die besseren Chancen nutzen. Auch wenn einige Schüsse von Attilio Biasca und Christoph Bertschy am Pfosten landeten, war es letztendlich Sprunger, der das entscheidende Tor erzielte. Ein ungestraftes Stockfoul von Wallmark gegen Zadina in der zweiten Verlängerung blieb nicht ohne Folgen, denn Zadina musste verletzt das Eis verlassen. Wallmark erhielt dafür eine Busse von 1700 Franken.
Blick nach vorne
Das nächste Duell am Freitag wird entscheidend sein. Gottéron kann sich mit einem Sieg einen entscheidenden Vorteil in der Serie verschaffen. Die Fans in Freiburg dürfen sich auf ein spannendes Match freuen, während Davos sich auf die Rückkehr in die eigene Arena vorbereiten muss, um die Serie wieder auszugleichen. Die Playoffs sind schließlich noch lange nicht entschieden, und die Nerven sind zum Zerreißen gespannt.
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