Freiburg, die Stadt, die im Mai 2026 im Rampenlicht stehen wird, hat einen neuen Kopf für die Organisation der Eishockey-Weltmeisterschaft: Nicolas Marbach. Der 35-jährige Düdinger, der zuvor als Event-Manager und Koordinator beim internationalen Eishockey-Verband IIHF tätig war, hat sich in seiner neuen Rolle als Head of Venue Freiburg viel vorgenommen. Über seinen Kontakt Christian Hofstetter, den Generalsekretär des Organisationskomitees, fand er den Weg zu dieser spannenden Herausforderung.

Marbach hebt die Vorteile seiner regionalen Verankerung hervor – ein Aspekt, der in der Eventorganisation oft übersehen wird. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg ist entscheidend, besonders wenn es um Sicherheits- und Verkehrskonzeptionen geht. Die vorhandene Infrastruktur ist beeindruckend: Die Trainingshalle, die Basketball-Halle als Medien- und Logistikzentrum und die Festhalle als Teil der Fanzone sind bereits in Planung. Die BCF-Arena, bekannt als eines der modernsten Stadien, wird für Teaminfrastrukturen sowie Kommentatorenplätze und TV-Studios genutzt, doch es gibt noch einige Herausforderungen zu bewältigen.

Die Herausforderungen der WM-Vorbereitung

Die letzte Eishockey-WM in Freiburg liegt bereits 26 Jahre zurück, was zu einer gewissen Unerfahrenheit in der Vorbereitung führt. Marbach und sein Team haben jedoch bereits vor zwei Jahren mit den Koordinationsarbeiten begonnen, um frühzeitig mit Behörden und Politikern zu kommunizieren. Für die Medien-Compound sind stolze 2000 Quadratmeter erforderlich, um den Anforderungen der umfangreichen TV-Produktion gerecht zu werden. Es fehlen geeignete Medientribünen, was die Planung zusätzlich erschwert.

In den letzten Wochen gab es positive Rückmeldungen zu Ticket- und Hospitality-Verkäufen, was darauf hindeutet, dass die Vorfreude auf die WM wächst. Marbach hat klare Ziele für die Abläufe und Prozesse, weniger für die Stadionauslastung. Er möchte beim ersten WM-Spiel am 15. Mai zwischen Kanada und Schweden persönlich anwesend sein, wird aber auch bereit sein, überall dort Unterstützung zu leisten, wo es nötig ist. Mit etwas Glück und gutem Wetter könnte die WM ein wahres Festival-Feeling erzeugen.

Ein Blick über die Grenzen hinaus

Die Eishockey-Weltmeisterschaft in Freiburg ist nicht das einzige große Event, das in den nächsten Jahren auf uns zukommt. Der Deutsche Eishockey-Bund e. V. (DEB) hat am 21. März 2024 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft gegründet, die für die Ausrichtung der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland verantwortlich sein wird. Diese WM findet im Mai 2027 in Städten wie Düsseldorf und Mannheim statt. Der DEB hat sich bei der Vergabe-Wahl im Mai 2023 mit 75 Prozent der Stimmen durchgesetzt und zeigt somit die Stärke des deutschen Eishockeys.

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Die Vorbereitungen für beide Meisterschaften sind ein Beweis für die Leidenschaft und das Engagement, die in dieser Sportart stecken. Nicolas Marbach und sein Team in Freiburg sind bereit, die Herausforderung anzunehmen, während der DEB mit seiner neuen GmbH unter der Leitung von Claus Gröbner die Weichen für die Zukunft stellt. Die Eishockeywelt kann sich auf spannende Jahre freuen!