Die Spannung in den Playoffs der Schweizer Eishockey-Liga bleibt hoch. Am vergangenen Wochenende hat der HC Fribourg-Gottéron im Playoff-Final gegen den HC Davos einen wichtigen Sieg eingefahren. Nach einem packenden Duell, das bis in die zweite Verlängerung ging, setzte sich Fribourg mit 3:2 durch und führt nun in der Serie. Julien Sprunger, der seine Karriere zum Saisonende beendet, erzielte in der 89. Minute den entscheidenden Treffer aus spitzem Winkel und ließ die Fans jubeln. Doch trotz des Sieges gibt es Sorgen um den Stürmer, der nach einem Zweikampf im dritten Drittel nicht mehr aufs Eis zurückkehren konnte.
In einer hart umkämpften Partie, die vor 6547 Zuschauern in der Davoser Arena stattfand, zeigte sich Davos in der ersten Overtime überlegen, konnte jedoch die besseren Chancen von Fribourg nicht verhindern. Attilio Biasca und Christoph Bertschy trafen jeweils den Pfosten, während Juuso Arola das Gehäuse erwischte. Der erste Treffer des Spiels fiel in der 15. Minute durch Marcus Sörensen, doch Davos glich nur 13 Sekunden später durch Simon Knak aus. Filip Zadina brachte die Davoser in der 29. Minute mit einem Powerplaytor in Führung, bevor Lucas Wallmark in der 48. Minute den Ausgleich für Fribourg erzielte.
Ein Blick auf die vorherigen Spiele
Die beiden Teams haben sich in den Halbfinals stark präsentiert. Der HC Davos besiegte die ZSC Lions mit 1:0, wobei Davyd Barandun in der 13. Minute den entscheidenden Treffer erzielte. Im ersten Drittel war Davos das bessere Team, während die Lions im zweiten Drittel Druck auf das Tor ausübten, jedoch ohne Erfolg. Fribourg hingegen gewann sein Halbfinalspiel gegen Genf mit 2:1. Nach einem torlosen ersten Drittel startete Fribourg im zweiten Drittel stark und erzielte durch Biasca das 1:0, gefolgt von einem Powerplaytor von Borgström.
Die nächsten Spiele versprechen daher spannende Auseinandersetzungen. Am Freitag hat Fribourg die Chance, in der Serie auf 3:1 davonzuziehen. Die Ausgangslage bleibt spannend, und die Frage ist, ob Davos sich zurückkämpfen kann oder ob Fribourg seine Dominanz weiter ausspielen wird. Mit den verletzungsbedingten Ausfällen von Spielern wie Corvi und Nussbaumer auf Seiten von Davos und dem Ausfall von Glauser und Nemeth bei Fribourg, wird die Tiefe der Kader entscheidend sein.
Die Eishockey-Fans können sich auf ein weiteres packendes Spiel freuen. Die Frage bleibt, ob Fribourg die Nerven behält und den Druck aufrechterhält oder ob Davos den Spieß umdrehen kann. Die Zeit wird es zeigen!