Die SC-Frauen stehen vor einer spannenden Herausforderung: Nach vier Wochen ohne Pflichtspiel sind sie bereit, am Wochenende gegen Bayer Leverkusen anzutreten. Das letzte Spiel endete am 31. März mit einer 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim, wo das Team durch defensive Unkonzentriertheiten, einschließlich eines Eigentors und eines Foulelfmeters, in die Bredouille geriet. Trotz guter Ansätze, wie dem Ausgleich durch Nicole Ojukwu, war es nicht genug, um die drei Punkte zu sichern.

Trainer Edmond Kapllani hat in den vergangenen Wochen intensiv gearbeitet. „Die Trainings waren geprägt von individueller Arbeit, Gesprächen und Videoanalysen“, erklärt er. Aufgrund der internationalen WM-Qualifikationsspiele musste er zeitweise auf elf Bundesliga-Spielerinnen verzichten, darunter Leela Egli und Svenja Fölmli aus der Schweiz sowie Lisa Kolb und Nicole Ojukwu aus Österreich. Diese personellen Ausfälle haben das Team zwar geschwächt, doch die Fortschritte in der kleinen Trainingsgruppe stimmen Kapllani optimistisch.

Wichtige Begegnung gegen Leverkusen

Am kommenden Wochenende treffen die SC-Frauen auf Leverkusen, das derzeit auf dem fünften Tabellenplatz steht und sieben Punkte Vorsprung hat. Kapllani warnt vor den schnellen Spielerinnen der Leverkusenerinnen und fordert einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft. Im Hinspiel konnten die Freiburgerinnen einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg umdrehen, was Hoffnung auf einen ähnlichen Erfolg weckt.

Doch die SC-Frauen müssen auf einige wichtige Spielerinnen verzichten: Ally Gudorf hat persönliche Gründe, Laura Benkarth ist schwanger, Sarah-Lisa Dübel hat sich eine Hüftprellung zugezogen, und Nia Szenk kämpft mit einer Muskelverletzung. Außerdem befindet sich Tessa Blumenberg nach einer Knie-Operation in der Reha. Trotz dieser Ausfälle bleibt Kapllani zuversichtlich: „Wir haben die Qualität, um auch ohne diese Spielerinnen zu bestehen.“

Die letzten Wochen waren eine Herausforderung, aber sie haben das Team auch zusammengeschweißt. Die Freiburgerinnen wollen am Samstag zeigen, dass sie bereit sind, sich dem Druck zu stellen und gegen die starken Leverkusenerinnen zu bestehen. Der Ausgang dieses Spiels könnte entscheidend für die weitere Saison sein.

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Für die SC-Frauen ist es an der Zeit, ihre Lehren aus der Niederlage gegen Hoffenheim zu ziehen und die positiven Aspekte der letzten Trainingseinheiten in die Partie gegen Leverkusen zu übertragen. Ein mutiger Auftritt könnte nicht nur für die Punkte wichtig sein, sondern auch für das Selbstvertrauen des Teams.