Heute ist der 26. Mai 2026 und Freiburg steht im Zeichen der Eishockey-Weltmeisterschaft. Die Vorfreude ist greifbar, auch wenn sich im Hintergrund einige kritische Stimmen erheben. Der Grossrat hat berechtigte Fragen zur Nachhaltigkeit und den Ticketpreisen aufgeworfen. Es ist kein Geheimnis, dass hohe Eintrittspreise in der Vergangenheit die Zuschauerzahlen gedrückt haben – bei Spielen mit mehr als 8000 Plätzen waren es oft weniger als 4000 Zuschauer. Da fragt man sich schon, warum das so ist. Staatsrat und Sportdirektor Romain Collaud wurde mehrfach nach möglichen Maßnahmen gegen die hohen Preise gefragt, und ehrlich gesagt, die Antworten sind noch ein bisschen vage.
Trotz dieser offenen Fragen bekennt sich der Grossrat zur WM in Freiburg, was ein gutes Zeichen für die Eishockeybegeisterten ist. Ein Kredit von über 2 Millionen Franken wurde beschlossen, um das Event zu unterstützen, dazu kommen noch 1,7 Millionen Franken in Form von Sachleistungen. François Ingold hat einen Änderungsantrag eingebracht, der die Entnahme von maximal der Hälfte der 2 Millionen aus dem kantonalen Sportfonds beschränkt – das zeigt, dass man auch bei der Finanzierung einen gewissen Weitblick hat. Die Schlussabstimmung zum Kredit ergab 72 Ja-Stimmen, 10 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen. Einige Mitglieder der SP und der Grünen lehnten den Kredit ab, weil sie öffentliche Gelder für private Veranstalter als fragwürdig erachten. Verständlich, oder?
Vorfreude auf spannende Spiele
Die Eishockey-WM findet vom 15. bis 31. Mai 2026 in der Schweiz statt, wobei Zürich und Fribourg die Austragungsorte sind. Deutschland spielt in Gruppe A und hat sich starke Gegner ausgesucht: die USA – amtierender Weltmeister, Finnland – Olympiasieger, und die Schweiz, die als Vizeweltmeister ins Rennen geht. Die übrigen Gegner sind Österreich, Ungarn und Großbritannien. Das wird ein ganz schön harter Brocken!
Der Spielplan für Deutschland ist spannend: Am 15. Mai geht es direkt gegen Finnland, gefolgt von Lettland und dem großen Duell gegen die Schweiz am 18. Mai. Man kann sich die Nervosität nur vorstellen, wenn man sich in die Spieler hineinversetzt – die Atmosphäre wird elektrisierend sein! Für die Fans gibt es auch gute Nachrichten: Die TV-Übertragung wird von ProSieben und ProSieben MAXX im Free-TV übernommen, und die Spiele sind auch im Streaming über ran.de, Joyn und Sportdeutschland.TV zu sehen. So verpasst man garantiert kein Spiel!
Nachhaltigkeit und Ticketpreise im Fokus
Zurück zu den wichtigen Fragen, die auf dem Tisch liegen: Staatsrat Collaud hat betont, dass ihm Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Es werden Überlegungen zur Mobilität und sogar zu einem stromlosen Kunsteisfeld angestellt. Konkrete Projekte sind zwar noch nicht bekannt, aber die WM findet ja auch erst in zweieinhalb Jahren statt. Man hat also noch Zeit, sich Gedanken zu machen. Ein weiterer Punkt, der die Gemüter erregt, sind die Ticketpreise. Der Grossrat wünscht sich erschwingliche Preise, vor allem, da die Schweizer Nationalmannschaft nicht in Freiburg spielt. Collaud versichert, dass der Staatsrat sich um moderate Ticketpreise bemühen wird. Auch die Idee, Schülerinnen und Schüler einzuladen, wird positiv aufgenommen. Das könnte ein schöner Weg sein, um junge Fans für den Sport zu gewinnen!
Aber wie gesagt, die Preissetzung liegt letztlich bei den Eishockeyverbänden. Der Staatsrat kann nur Druck ausüben und beraten. Es bleibt spannend, wie sich die Situation entwickeln wird, aber die Euphorie für die WM ist spürbar. Freiburg wird bald im Mittelpunkt des Eishockeys stehen und die Stadt ist bereit für die Herausforderung.