In einem spannenden Duell der National League Playoffs hat der HC Davos das Playoff-Finale gegen den HC Fribourg-Gottéron auf 2:2 in der Best-of-7-Serie ausgeglichen. Am vergangenen Sonntag triumphierten die Davoser mit 1:0 in Freiburg und erkämpften sich damit ihren zweiten Auswärtssieg in dieser Serie. Das erste Spiel hatte Fribourg noch mit 3:2 für sich entschieden, doch Davos zeigte sich an diesem Tag stark und zielstrebig.
Der Match begann vielversprechend für Davos, als Julian Parrée bereits in der 5. Minute nach einem Fehlpass von Jamiro Reber das einzige Tor des Spiels erzielte. Parrée, der als bester Skorer des Finals gilt, ist ein Zeichen für die Ausgeglichenheit des Davoser Teams. Gleichzeitig feierte Enzo Corvi nach seiner Kopfverletzung ein Comeback, während Nichael Fora und Filip Zadina weiterhin verletzungsbedingt ausfielen. Auch Adam Tambellini gab sein Debüt im Finale, blieb jedoch unauffällig.
Dominanz der Auswärtsteams
In der bisherigen Serie gab es in den ersten vier Spielen ausschließlich Auswärtssiege. Sandro Aeschlimann, der Torhüter von Davos, konnte mit einem starken Auftritt erneut überzeugen und feierte seinen dritten Shutout in diesen Playoffs, indem er 36 Schüsse von Fribourg ohne Erfolg abwehrte. Fribourg hingegen hatte im Powerplay Schwierigkeiten, trotz der Rückkehr von Marcus Sörensen. Im Mitteldrittel dominierte Fribourg das Spiel, konnte jedoch kein Tor erzielen, während sie im letzten Drittel müde und ideenlos wirkten und nur in den letzten fünf Minuten Druck ausübten.
Das nächste Spiel findet am Mittwoch im Bündnerland statt, wo Davos nun den Heimvorteil genießen wird. Die Zuschauerzahl in der BFC Arena in Freiburg betrug 9372, und das Spiel war ausverkauft. Die Schiedsrichter, Lemelin und Wiegand, hatten alle Hände voll zu tun, denn es gab insgesamt 11 Strafen, verteilt auf beide Teams.
Ein Blick auf die Spielverläufe
In der ersten Partie des Finals, die Fribourg mit 3:2 für sich entscheiden konnte, war der Start ähnlich rasant. Tino Kessler erzielte in der 3. Minute das erste Tor für Davos, gefolgt von Klas Dahlbeck, der in der 4. Minute auf 2:0 erhöhte. Simon Seiler verkürzte für Fribourg in der 12. Minute auf 1:2, doch Davos ließ sich nicht beirren. Lukas Frick setzte den Schlusspunkt in der 19. Minute, nachdem ein Schuss von Michael Kapla ins eigene Tor abgefälscht wurde. Diese Fehler führten dazu, dass Fribourg Schwierigkeiten hatte, ins Spiel zu finden.
Besonders Kapitän Julien Sprunger hatte mehrere gute Chancen, konnte jedoch nicht punkten, was Fribourg erheblich schwächte. In über 100 Minuten Überzahlspiel in diesen Playoffs gelang es Fribourg nur, zwei Tore zu erzielen – ein weiterer Beweis für ihre Probleme im Powerplay.
Die kommenden Spiele versprechen Spannung und Emotionen pur, denn die Teams sind auf Augenhöhe und die Serie könnte in die nächste Runde gehen. Weitere Informationen zur aktuellen Tabelle und den nächsten Spielen finden Sie auf kicker.ch.