Heute ist der 7.05.2026 und in Bern brodelt es vor Aktivität. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Verbundsübung «Fides», die im September stattfinden soll, laufen auf Hochtouren. Die Kantonspolizei Bern und die Territorialdivision 1 der Armee stehen bereit, um ihre Kräfte zu bündeln. Es geht um nicht weniger als den Schutz kritischer Infrastruktur und die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Militär in Krisensituationen. Wer hätte gedacht, dass wir so etwas einmal brauchen würden? Die Zeiten sind unruhig, und das hat auch Auswirkungen auf den Alltag in der Stadt.
Die Übung wird im Raum Bern und im malerischen Berner Oberland durchgeführt. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig es ist, dass unsere Sicherheitskräfte gut vorbereitet sind. Die Bernische Sicherheitsdirektion hat die Übung bereits angekündigt, und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Bei der letzten Sicherheitsverbundsübung im Jahr 2019 wurde klar, dass die Polizeikräfte in längeren Terrorlagen enorm gefordert sind. Da ist es nur logisch, dass die Armee hier eine unterstützende Rolle spielt – schließlich kann sie durch den Schutz kritischer Infrastruktur eine echte Entlastung für die Polizei bieten.
Ein Blick in die Zukunft
Das Training, das für September geplant ist, zielt auf die Sicherung von Strom- und Telekommunikationsversorgung ab. Angesichts einer möglichen langanhaltenden Terrorbedrohung oder gar Kriegsgefahr ist das mehr als nur eine Vorsichtsmaßnahme. Auch die Übung «Fides 22» hat die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Kräften in Krisenzeiten unterstrichen. Man kann sich gar nicht genug darauf vorbereiten. Die geplanten Einsätze von Drohnen und Drohnenabwehr während der Übung sind ein weiterer Schritt in die Zukunft. Man stelle sich vor, wie diese Technik uns im Ernstfall unterstützen könnte!
Aber nicht nur die Technik spielt eine Rolle. Bei den bisherigen Übungen wurde auch Verbesserungspotenzial bei der Kommunikation zwischen Polizei und Armee festgestellt. Das ist ein Bereich, der oft viel zu kurz kommt – wenn die Kommunikation nicht stimmt, kann das fatale Folgen haben. Daher sind diese Übungen nicht nur wichtig, um zu zeigen, was wir können, sondern auch, um herauszufinden, wo wir uns noch verbessern müssen. In diesen angespannten Zeiten ist jede Minute, die wir investieren, um unsere Systeme zu optimieren, eine Minute, die sich auszahlen kann.
Ein gemeinsames Ziel
Die Herausforderung, die vor uns liegt, ist beträchtlich. In einer Welt, in der Bedrohungen zunehmend komplexer werden, ist es entscheidend, dass Polizei und Militär Hand in Hand arbeiten. Die Menschen hier in Bern können sich auf ihre Sicherheitskräfte verlassen. Und auch wenn die Übung noch vor uns liegt, so ist bereits jetzt spürbar, dass die Vorbereitungen die Gemeinschaft stärken. Die Bürgerinnen und Bürger von Bern dürfen sich darauf freuen, dass ihre Sicherheit in guten Händen ist – und das ist ein Gefühl, das man nicht unterschätzen sollte.