Heute ist der 10.06.2026 und in Bern hat sich im Migros-Restaurant an der Marktgasse einiges getan. Seit dem 1. Juni 2026 wird hier das Essen nach Gewicht berechnet. Klingt spannend? Oder vielleicht ein bisschen kompliziert? 100 Gramm für 3.60 Franken – das muss man erstmal verarbeiten. Die Meinungen dazu sind geteilt. Während einige die Änderung als gerecht empfinden, finden andere die Preise intransparent und den Spaß am Essen verloren.

Ein frischer Wind weht durch die Gänge des Restaurants. Für den 21-jährigen Berner ist der neue Zahlungsmodus alles andere als ein Genuss. „Ich kann nicht mehr so viel auf den Teller packen wie früher“, äußert er sich frustriert. Gabriel, 17 Jahre alt, hat sich ebenfalls schon mit dem neuen System auseinandergesetzt und findet die Preise für Schüler alles andere als attraktiv. 25 Franken für ein Mittagessen? Das ist schon eine Hausnummer! An anderer Stelle plant Sarah, 24, aus Solothurn, beim nächsten Besuch einen kleineren Teller zu nehmen. Schließlich möchte sie das zusätzliche Gewicht vermeiden – ein cleverer Schachzug.

Reaktionen und Meinungen

Die Mediensprecherin der Genossenschaft Migros Aare, Neda Golafchan, hat die Bedenken der Gäste im Blick. Sie erklärt, dass das Gewicht des Tellers an der Kasse abgezogen wird – eine wichtige Information für alle, die sich jetzt fragen, wie sich das auf die Rechnungen auswirkt. Nichtsdestotrotz blieben technische Probleme an der Waage nicht aus. Anlaufschwierigkeiten sind eben oft Teil eines neuen Systems.

Ein bisschen anders sieht das Alina, 25, und ihr Vater Bernhard, 56. Sie empfinden die neue Regelung als fairer und sind optimistisch, dass sich das System einspielen wird. Richard, 60, aus Freiburg hingegen hätte sich mehr Transparenz gewünscht. „Umrechnungen am Eingang wären hilfreich gewesen“, meint er nachdenklich. Vielleicht hat er damit einen Punkt. Ganz ehrlich, ein bisschen mehr Klarheit könnte nicht schaden.

Ein bewährtes Modell

Das neue Modell, das in Bern eingeführt wurde, ist bereits in anderen Migros-Genossenschaften etabliert und hat dort seine Bewährungsprobe abgelegt. Seit 30 Jahren läuft es in anderen Regionen, ohne dass es dabei zu großen Problemen gekommen wäre. Vielleicht ist das ein Lichtblick für die Berner: Mit ein bisschen Geduld könnte auch hier alles rund laufen.

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Wie sich die Lage langfristig entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur, dass sich die Gäste an neue Gepflogenheiten gewöhnen müssen. Ob das den Genuss des Essens mindert oder vielleicht sogar bereichert? Die Zeit wird es zeigen. Bis dahin bleibt jeder Besuch ein kleines Abenteuer – mit einem Teller, der künftig einfach leichter sein könnte.