Baumfällungen in Köniz: Sicherheit geht vor
Heute ist der 10.06.2026 und in Köniz stehen wichtige Baumfällarbeiten an, die sich auf die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und Fußgänger konzentrieren. Entlang der Seftigenstrasse werden mehrere abgestorbene Bäume gefällt – eine Maßnahme, die aus gutem Grund notwendig ist. Diese Arbeiten sind für den 11. Juni 2026 geplant, doch wie das Wetter in unseren Breiten so spielt, könnte es auch zu Verschiebungen kommen. Sicherheit geht schließlich vor, und wir wollen ja nicht, dass Äste wie Geschosse herabfallen!
In Kleinwabern sind zwei Birken und eine Linde betroffen. Diese Bäume sind nicht nur kränklich, sondern auch schon abgestorben. Es ist immer ein trauriger Anblick, wenn Bäume gefällt werden, doch in diesem Fall ist es einfach unerlässlich. Denn wer möchte schon unter einem Baum stehen, von dem man nicht sicher sein kann, ob er noch stabil ist? Bereits Ende 2025 wurden entlang der Seftigenstrasse zwölf Birken gefällt, und die Experten warnen, dass weitere Fällungen in den kommenden Jahren nicht ausgeschlossen sind, je nach Zustand der Bäume.
Regelmäßige Baumkontrollen
Eine regelmäßige Kontrolle der Bäume ist von höchster Wichtigkeit, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Hierbei wird der Gesundheitszustand der Bäume in aller Regel jährlich überprüft. Die Vitalität der Bäume wird anhand von Blattwerk, Trieben und dem allgemeinen Erscheinungsbild beurteilt. Was für ein Schreck, wenn sich plötzlich herausstellt, dass der Baum, den man seit Jahren täglich passiert, Wurzel- oder Stammschäden aufweist! Aus diesem Grund sind auch Bruchsicherheitstests und die Bewertung von Umfeldbedingungen unerlässlich. Die Ergebnisse dieser Kontrollen werden dokumentiert, um nachweisen zu können, dass man alles Notwendige unternommen hat.
Gerade die Baumkontrollrichtlinien haben sich seit dem Bundesnaturschutzgesetz von 2010 stark verändert. Es geht hier nicht nur um die Verkehrssicherungspflicht, sondern auch um den Artenschutz. Ein Balanceakt, der nicht immer leicht zu meistern ist. Denn Bäume sind nicht nur schön, sie verbessern auch das Lebensumfeld, sei es als Straßenbegleitgrün oder in städtischen Grünflächen. Aber was nützt all das, wenn sie durch Umwelteinflüsse gefährlich werden? Abbrechende Äste oder umstürzende Bäume sind das Letzte, was man braucht.
Die Zukunft der Baumlandschaft
Im Rahmen des Projekts „Tram Kleinwabern“ wird die gesamte Birkenallee zwischen dem Kreisel Grünaustrasse und der neuen Endhaltestelle ersetzt. Anstelle der gefällten Bäume sollen klimatisch widerstandsfähigere Arten gepflanzt werden. Ein kleiner Lichtblick, denn wir können nicht nur der Natur, sondern auch unserer Sicherheit Rechnung tragen. Die Baumkontrollrichtlinien, die seit 2004 als Standardwerk gelten, helfen dabei, Klarheit für Auftraggeber und Auftragnehmer zu schaffen. Die regelmäßigen Kontrollen sind schließlich nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft.
In der Umgebung von Bern gibt es weiterhin einige andere Baustellen, die aktuelle Verkehrseinschränkungen mit sich bringen. So wird auf der Kirchlindachstrasse in Zollikofen vom 8. bis 12. Juni der Verkehr einspurig geführt. In Sigriswil kommt es in den Nächten vom 11. auf 12. Juni und vom 15. bis 19. Juni zu Nachtsperrungen der Lehnenbrücke Bellevue, während der Verkehr umgeleitet wird. Und auch in Schüpfen und Büren zum Hof/Limpach stehen Belagserneuerungen an, die mit kompletten Sperrungen verbunden sind. Da wird es in den nächsten Tagen auf den Straßen sicherlich etwas chaotisch zugehen.
