Das Oberländische Schwingfest in Gstaad hat in diesem Jahr wieder die Massen begeistert! Am 14. Juni 2026 war es endlich so weit: Die besten Schwinger der Region traten gegeneinander an, und die Stimmung war elektrisierend. Unter den Spitzenschwingern befanden sich Fabian Staudenmann, Adrian Walther und der große Michael Moser, der sich als das größte Berner Talent herauskristallisierte. Mit einer grandiosen Leistung gewann Moser das Fest mit 59,75 Punkten und feierte damit seinen zweiten Kranzfestsieg in diesem Jahr!

Kaum hatte der Wettkampf begonnen, zeigte Moser seine Stärke. Gleich im ersten Gang besiegte er Fabian Staudenmann nach nur zwei Minuten und holte sich die Bestnote. Es war der Auftakt zu einem regelrechten Triumphzug. Im zweiten Gang ließ er Silvan Trittibach keine Chance und benötigte gerade mal fünf Sekunden für den Sieg. Und als ob das nicht schon beeindruckend genug wäre, gewann er auch im dritten Gang gegen Daniel Tschumi nach weniger als zwei Minuten – wieder mit Bestnote. Die Zuschauer waren begeistert! Moser zeigte, dass er nicht nur ins Rampenlicht gehört, sondern es auch mit Bravour ausfüllen kann.

Der spannende Schlussgang

Nach fünf Gängen lag Moser mit einem Punkt Vorsprung auf Mathieu Burger in der Rangliste. Den Schlussgang gegen Burger kann man sich wie ein Duell auf Augenhöhe vorstellen. Beide Schwinger gingen offensiv zur Sache und kämpften um jeden Punkt. Moser, der sich gut mit Burger aus der Spitzensport-RS in Magglingen kannte, setzte schließlich den siegbringenden Wurf nach 4,5 Minuten. Das Publikum tobte! Er feierte seinen zweiten Kranzfestsieg in diesem Jahr und insgesamt den sechsten. Im Siegerinterview war er entspannt und glücklich, sprach von seiner Vorfreude auf die kommenden Bergfeste.

Die Konkurrenz war hart. Fabian Staudenmann kämpfte sich tapfer durch alle sechs Gänge und belegte am Ende Rang 2b, während Adrian Walther wegen Rückenschmerzen nicht mehr zum vierten Gang antreten konnte. Lars Zaugg aus Herbligen wurde als nächstbester Regionaler Sechster und Markus Jost aus Oberhünigen holte sich mit vier gewonnenen Gängen seinen ersten Kranz! Die Freude über solche Erfolge ist im Schwingen nicht nur individuell, sondern wird von der ganzen Community geteilt. Schwingen ist eine Sackgasse mit Herz, Tradition und Gemeinschaftsgefühl.

Die Jungschwinger und ihre Erfolge

Aber nicht nur die Erwachsenen standen im Rampenlicht. Am Gotthelfmärit fand auch der Jungschwingertag mit 29 Teilnehmern statt. Fabio Kämpfer vom Schwingklub Schwarzenburg belegte in der Kategorie 2017-2018 den ersten Platz, und Michael Liechti vom Schwingklub Thun triumphierte in der mittleren Kategorie 2013-2014. Jan Krähenbühl aus Oberhünigen und Kevin Fankhauser vom Schwingklub Thun teilten sich den Co-Sieg in der Kategorie 2009-2010. Ein schöner Anblick, wie die jungen Talente das Erbe des Schwingens weitertragen!

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Schwingen ist mehr als nur ein Sport; es ist ein Teil der schweizerischen Identität. Diese traditionelle Sportart wird in der Eidgenossenschaft mit viel Leidenschaft und Begeisterung praktiziert. Die Regeln, Griffe und Schwünge sind einzigartig und die Atmosphäre bei den Festen ist unvergleichlich. Der Rückhalt in der Gesellschaft ist enorm, und die Schwinger werden als echte «Böse» gefeiert, die sich an den großen und kleinen Festen messen. Es ist eine Sportart, die ihre urchige Herkunft bewahrt hat und gleichzeitig in der modernen Welt fest verwurzelt ist. Und so wird auch das Oberländische Schwingfest in Gstaad nicht nur als Wettkampf, sondern als ein Fest der Gemeinschaft und Traditionen gefeiert.