Ein Fest der Menschlichkeit: Der 19. Samariterpreis in Bern begeistert mit inspirierenden Projekten
Heute ist der 17. Juni 2026 und die Luft in Bern ist erfüllt von Vorfreude! Im prächtigen Stadttheater fand die feierliche Verleihung des 19. Samariterpreises statt. Ein Event, das nicht nur eine Auszeichnung ist, sondern auch ein Zeichen für eine solidarische und inklusive Gesellschaft setzt. Thomas Fuchs, der Präsident der Berner Samariter, überreichte stolz die Auszeichnungen an drei herausragende Organisationen und einen Sonderpreis an eine bemerkenswerte Einzelperson. Und wow, die Veranstaltung zog eine Rekordzahl von 370 Zuschauerinnen und Zuschauern an! So viele Menschen, die sich für das Gute in unserer Gemeinschaft einsetzen!
Der Samariterpreis wird seit 2006 jährlich verliehen und ist ein echtes Highlight im Bern. In diesem Jahr lag der Fokus auf Angeboten, die die Inklusion fördern und Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen. Unter den Preisträgern befanden sich das Café Bar Vita B im KulturGut Bümpliz, das mit Menschen mit Beeinträchtigungen arbeitet und so eine Atmosphäre des Willkommenseins schafft. Hier können alle Gäste – egal welcher Herkunft – in geselliger Runde zusammenkommen, sich austauschen und einfach genießen. Besonders Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen dürfen ihre Perspektiven einbringen und die Idee von „gemeinsam auf Augenhöhe“ wird hier großgeschrieben.
Die Preisträger und ihre Inspiration
Das Café Med der Akademie Menschenmedizin ist ein weiteres bemerkenswertes Projekt, das kostenlose medizinische Beratungen von pensionierten Fachärzten anbietet. In einer Welt, wo Gesundheit oft mit Kosten verbunden ist, setzen solche Initiativen Zeichen für Solidarität und Unterstützung. Und nicht zu vergessen: der Verein avertamain, der betreute Wohnsettings für Menschen in schwierigen Lebenssituationen bietet. Diese Organisationen zeigen, wie wichtig es ist, Unterstützung dort anzubieten, wo sie gebraucht wird.
Der Sonderpreis für Lebenswerk ging an Elisabeth Weber, die seit 1968 unermüdlich im Samariterverein Wengi-Ruppoldsried tätig ist. Ihr Engagement ist bewundernswert und ein Beispiel für viele. Nationalrat Erich Hess übergab den Prix UNION 2026 an Yves Mertenant und sein Unternehmen BYM Solar für innovative Ideen zur Förderung des Wirtschaftsstandorts Bern. Yves, der an Schulen Vorträge über Solarenergie hält, inspiriert die nächste Generation, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen.
Kulturelle Höhepunkte und Ausklang
Die Preisverleihung wurde von einer wundervollen gesanglichen Darbietung des Ensembles von Bühnen Bern begleitet. Und nach all den emotionalen Momenten gab es noch einen anschließenden Apéro, bei dem die Gäste sich bei köstlichen Snacks und Getränken austauschen konnten. Künstler Housi Knecht, der die beeindruckenden Preisskulpturen selbst anfertigt, verlieh der Zeremonie eine besondere Note. Vor der Preisverleihung sorgte das Trio Örgelifäger mit musikalischen Klängen für eine festliche Stimmung vor dem Stadttheater.
So viele lokale Persönlichkeiten und ehemalige Preisträger waren anwesend, um diese inspirierenden Projekte zu feiern. Es war ein Abend voller Wärme, Gemeinschaft und Hoffnung – ein wahres Fest der Menschlichkeit, das uns daran erinnert, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und einander zu unterstützen.
