Die Berner Kulturwelt steht vor einem spannenden Wandel! Der Gemeinderat hat die neue Kulturbotschaft für die Jahre 2028 bis 2031 in die Vernehmlassung geschickt und das bringt frischen Wind in die Förderlandschaft. Mit einer jährlichen direkten Kulturförderung von 40,2 Millionen Franken wird die Finanzierung im Vergleich zur Vorperiode um 3,6 Prozent steigen – das sind 1,4 Millionen Franken mehr! Ein großer Teil dieser Erhöhung ist ein Teuerungsausgleich, denn die Leistungsverträge wurden seit 2016 nicht mehr an die Inflation angepasst. Man könnte sagen, es ist höchste Zeit für eine Anpassung!

Die Förderung soll nicht nur den bestehenden Institutionen wie der Dampfzentrale und dem Schlachthaus Theater zugutekommen, sondern auch neue Initiativen unterstützen. Ingesamt 34 Kulturinstitutionen werden mit mehrjährigen Leistungsverträgen bedacht, die sich auf stolze 35,4 Millionen Franken belaufen. Darunter fallen auch Norient und der Verein Beweggrund, die jeweils 120.000 Franken jährlich erhalten. Ein weiterer positiver Aspekt: die Kulturförderung hat sich konsolidiert, mit einheitlichen Kriterien und fairen Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten. Das ist doch mal ein Lichtblick, oder?

Ein neuer Kurs für die Dampfzentrale

Ein ganz besonderes Augenmerk gilt der Dampfzentrale, die ab 2028 neu ausgeschrieben wird. Ziel ist es, das kulturelle Potenzial dieses einzigartigen Ortes voll auszuschöpfen. Die zukünftige Trägerschaft wird eine Verantwortung übernehmen, die sowohl die inhaltliche als auch die organisatorische und finanzielle Gestaltung der kulturellen Nutzung umfasst. Es soll ein vielfältiges Angebot für die Bevölkerung geschaffen werden, und Kooperationen mit Berner Tanzschaffenden sind dabei ausdrücklich gewünscht. Eine spannende Herausforderung!

Die Ausschreibung für die Trägerschaft wird am 9. Juli 2025 öffentlich auf Simap.ch bekannt gegeben, und die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2025. Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren, bei dem ein Beurteilungsgremium unter dem Vorsitz von Stadtpräsidentin Marieke Kruit die besten Bewerbungen auswählen wird. Die drei ausgewählten Angebote dürfen dann ein Konzept einreichen, welches die Grundlage für den neuen Leistungsvertrag bilden wird. Das klingt nach einem aufregenden Wettbewerb!

Ein Blick in die Zukunft

Mit einem neuen Schwerpunkt auf Digitalität und kulturellen Angeboten in schulischen, sozialen und jugendkulturellen Kontexten wird die Kulturbotschaft in eine moderne Richtung gelenkt. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, wie stark sich unsere Gesellschaft im digitalen Zeitalter verändert. Die Berner Kulturagenda wird jedoch nicht mehr mit Leistungsverträgen gefördert, sondern erhält stattdessen jährliche Unterstützungsbeiträge. Auch das hat seine Gründe und könnte frischen Wind bringen.

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Die Vernehmlassung läuft bis Ende August, und der Gemeinderat plant, die überarbeitete Botschaft bis Ende des Jahres zu verabschieden. Im Juni 2027 wird dann das Stimmvolk über die Kredite entscheiden. Es bleibt also spannend, wie sich die Berner Kulturlandschaft entwickeln wird – besonders mit all den neuen Initiativen und der Unterstützung für bestehende Institutionen!