Heute ist der 2.06.2026, und in Bern gibt es Nachrichten, die das Herz eines jeden Gesundheitsliebhabers höher schlagen lassen! Der Kanton Bern hat beschlossen, den jährlichen Kredit für Praxisassistenzen auf stolze drei Millionen Franken für die Jahre 2027 bis 2031 zu erhöhen. Zuvor lag dieser Betrag bei 1,85 Millionen Franken, und obwohl der Regierungsrat bereits eine Erhöhung auf 2,25 Millionen Franken anstrebte, konnte der Grosse Rat mit einer klaren Mehrheit von 127 zu 21 Stimmen sogar noch einen draufsetzen. Das ist doch mal ein Wort!
Doch warum dieser ganze Aufwand? Ganz einfach: Der drohende Hausarztmangel ist ein ernstes Problem, das nicht ignoriert werden kann. Um dem entgegenzuwirken, koordiniert das Berner Institut für Hausarztmedizin (BIHAM) die Ausbildung. Junge Ärztinnen und Ärzte sammeln wertvolle Berufserfahrung in ambulanten Praxen. Bisher waren die Mittel nur für 45 Stellen ausreichend, aber die Regierung wollte das auf mindestens 55 aufstocken. Nun, mit dieser erfreulichen Erhöhung, gibt es jetzt sogar Mittel für 70 Stellen! Wirklich eine großartige Entwicklung für die Gesundheitsversorgung im Kanton.
Eine klare Entscheidung für die Zukunft
Ein weiteres Highlight dieser Sitzung: Der Grosse Rat hat einstimmig beschlossen, die Weiterbildungen in Arztpraxen, Gesundheitszentren und anderen ambulanten Einrichtungen zu fördern. Für die Jahre 2026 und 2027 wurde zudem ein zusätzlicher Kredit von 2,1 Millionen Franken pro Jahr für ärztliche und pharmazeutische Weiterbildungen bewilligt. Das ist ein echter Schub für die medizinische Ausbildung und zeigt, dass man in Bern die Zeichen der Zeit erkannt hat.
Die Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten ist nicht nur gut für die jungen Ärzte, sondern letztlich auch für die Patientinnen und Patienten. Wenn frische Köpfe gut ausgebildet sind, profitieren alle davon. Man kann sich nur wünschen, dass diese Initiative auch in anderen Kantonen Schule macht und die Lücken im Gesundheitssystem schließt.
Die Entscheidung des Grossen Rates ist also mehr als nur ein finanzieller Schritt. Sie ist ein Zeichen der Verantwortung und des Weitblicks. In einer Zeit, in der medizinische Fachkräfte mehr denn je benötigt werden, wird hier klar gezeigt, dass man bereit ist, in die Zukunft der Gesundheitsversorgung zu investieren. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie man so schön sagt.