Das Eidgenössische Jodlerfest 2026 in Basel verspricht ein spektakuläres Fest der Tradition und des Gemeinschaftsgefühls zu werden! Vom 26. bis 28. Juni strömen rund 12.000 aktive Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläserinnen und -bläser sowie Fahnenschwingerinnen und -schwinger in die Stadt am Rhein. Moderator Nicolas Senn wird mit seiner Sendung «Potzmusig» am Samstag, den 27. Juni, um 18.45 Uhr live auf SRF 1 aus dem Festgeschehen berichten. Die Vorfreude ist bereits spürbar, denn während der Liveübertragung werden zwei neue Kompositionen uraufgeführt.

Eine Besonderheit ist der Komponistenwettbewerb, der im Vorfeld des Festivals stattfand. Hierbei wurde ein neues Jodellied und ein neues Alphornstück gesucht. Die Uraufführung des neuen Jodelstücks wird von den Bärner Jodufroue präsentiert, während das Alphornwerk von Gilbert Kolly aus Freiburg von seiner Alphorngruppe aufgeführt wird. Und auch der Nachwuchs hat seinen Platz, denn die 15-jährige Nuria Grüter, die den Folklore-Nachwuchswettbewerb 2025 gewonnen hat, wird auf der Bühne stehen. Sie wird von «Potzmusig» bei einem Treffen mit ihrer Idole Melanie Oesch begleitet – da kann man nur neidisch werden!

Ein Fest der Vielfalt und Tradition

Das Fest, das alle drei Jahre vom Eidgenössischen Jodlerverband organisiert wird, lockt nicht nur die lokalen Jodler, sondern auch internationale Gäste aus Australien, Japan, den USA, Kanada und Brasilien an. Ein ganz besonderes Highlight ist der Auftritt des Jodelklubs Heimattreu Calgary aus Kanada, der sein 50-jähriges Bestehen feiert. Und als wäre das nicht genug, wird Jodlerin Arlette Wismer als fliegende Reporterin unterwegs sein und gemeinsam mit ihrer Schwester Leonie sowie Madlaina Küng die Bühne rocken.

Die Oberbaselbieter Ländlerkapelle, die ihr 55-jähriges Jubiläum feiert, und die Formation Ländler Panache mit ihrer neuen CD sorgen für musikalische Unterhaltung. Das Jodlerfest ist nicht nur ein musikalisches Ereignis; es verkörpert auch die lebendige Kultur der Schweiz. Gegründet wurde das erste Eidgenössische Jodlerfest bereits 1924 in Basel, und seither ist es ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Schweiz geworden.

Ein Blick in die Geschichte

Das Jodeln hat seine Ursprünge in vorhistorischen Zeiten, wo es als akustische Verständigung über weite Distanzen diente. In den Alpen diente der einfache Jodelruf, auch bekannt als Juuz, nicht nur zur Kommunikation, sondern auch um Vieh zu locken. Die Tradition des Jodelns hat sich über die Jahrhunderte entwickelt und ist heute ein wichtiger Teil der Schweizer Identität. Der Eidgenössische Jodlerverband, der 1932 gegründet wurde, ist die Dachorganisation aller Jodler-, Alphornbläser- und Fahnenschwingervereine und sorgt dafür, dass dieses Erbe lebendig bleibt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Wusstest du, dass Jodeln seit Dezember 2025 sogar ein offizielles UNESCO-Kulturerbe ist? Das zeigt, wie wichtig diese Tradition nicht nur für die Schweiz, sondern auch für die gesamte Weltgemeinschaft ist. Das nächste Fest wird sicher ein grandioses Ereignis, das das Herz eines jeden Jodelfans höher schlagen lässt.

Insgesamt ist das Eidgenössische Jodlerfest nicht nur ein Fest der Musik, sondern auch eine Feier der Gemeinschaft, der Traditionen und der kulturellen Vielfalt. Die intensive Vorfreude und die damit verbundene Aufregung sind bis nach Basel zu spüren – ein wahres Fest für alle Sinne!