Basel feiert Pionierarbeit: Mirjam Christ-Crain erhält den Cloëtta-Preis 2026 für bahnbrechende Erkenntnisse in der Endokrinologie
In Basel gibt es Grund zur Freude! Mirjam Christ-Crain, eine der herausragendsten Persönlichkeiten in der Endokrinologie, wird mit dem Cloëtta-Preis 2026 ausgezeichnet. Ihre Forschung hat die Welt der Hormone, die den Wasserhaushalt regulieren, revolutioniert. Besonders stolz können wir auf die Erkenntnisse über Vasopressin und Oxytocin sein, die sie maßgeblich vorangetrieben hat. Ihre Arbeit hat Copeptin als verlässlichen Laborwert in die Diagnostik eingeführt, was bedeutet, dass Ärzte nun viel präziser die Ursachen für gestörte Wasserhaushaltszustände erkennen können. Das ist nicht nur ein großer Fortschritt in der Medizin, sondern auch eine erhebliche Erleichterung für viele Patienten, die von belastenden klassischen Testverfahren befreit werden.
Doch das ist noch lange nicht alles! Ihre Forschungsgruppe blickt auch in die Zukunft: Neue therapeutische Konzepte für hormonbedingte Störungen wie Hyponatriämien, die durch das Syndrom der inadäquaten Antidiurese (SIAD) verursacht werden, stehen auf der Agenda. Außerdem beschäftigt sich Christ-Crain mit Therapieansätzen bei Oxytocinmangel, besonders bei Patienten mit Arginin-Vasopressin-Defizienz. Das klingt spannend, oder? Es zeigt, wie wichtig ihre Arbeit für die Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten ist.
Ein Leben für die Forschung
Seit 2014 ist Mirjam Christ-Crain Professorin für Endokrinologie und klinische Forschung an der Universität Basel. In dieser Zeit hat sie das Departement Klinische Forschung geleitet und zusammen mit Christiane Pauli-Magnus neue Standards in der medizinischen Forschung gesetzt. Ab dem 1. August 2025 wird sie sogar Chefärztin und Leiterin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Metabolismus am Universitätsspital Basel. Da kann man nur sagen: Hut ab vor so viel Engagement!
Der Cloëtta-Preis, der seit 1974 vergeben wird und mit 50.000 Franken dotiert ist, ist eine Anerkennung der herausragenden Leistungen in der medizinischen Forschung. Zuletzt wurden unter anderem Christoph Hess, Mohamed Bentires-Alj und Botond Roska ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises findet am 30. Oktober 2026 in Basel statt. Das wird ein Event, das sich viele nicht entgehen lassen wollen!
Wissenschaftliche Hintergründe
Wie wichtig Hormone für unseren Körper sind, zeigt sich auch in der Funktion der Nebennieren. Diese hormonproduzierenden Organe sind entscheidend für die Regulierung des Wasser-Elektrolyt-Haushalts, der Stressantwort und sogar der Sexualfunktionen. Die Rinde der Nebennieren produziert Mineralokortikoide wie Aldosteron, Glukokortikoide wie Cortisol und Androgene. Hier kommen die Laboruntersuchungen ins Spiel: Sie helfen, hormonelle Über- und Unterfunktionen zu erkennen und endokrin aktive Tumoren zu diagnostizieren.
Die Nebennieren haben also eine ganz zentrale Rolle in unserem Körper. Dysfunktionen können sich in unterschiedlichsten Symptomen äußern – von Müdigkeit über Bluthochdruck bis hin zu psychischen Auffälligkeiten. Die Labordiagnostik ist dabei ein unverzichtbares Werkzeug, um die Ursachen zu klären und geeignete Therapien zu finden. Das Zusammenspiel von Forschung wie der von Mirjam Christ-Crain und der klinischen Praxis ist für die Weiterentwicklung der Medizin von enormer Bedeutung.
