Heute, am 24. Juni 2026, ist es wieder einmal soweit: Die Flugzeit des gefürchteten Japankäfers hat begonnen. In Basel und Umgebung wird die Lage ernst genommen. Ein intensives Fallennetz zur Überwachung des Schädlings wurde in beiden Kantonen installiert. Es ist nicht zu unterschätzen, denn der Japankäfer (Popillia japonica) ist ein wahrer Schreckensgeist für über 400 Pflanzenarten, darunter auch wichtige landwirtschaftliche Kulturen. Schätzungen gehen davon aus, dass die Schäden in der Schweiz mehrere hundert Millionen Franken pro Jahr betragen könnten. Da bleibt einem schon das Herz stehen!

In den befallenen Gebieten wurden spezielle Befallsherde und Pufferzonen ausgewiesen. Wer jetzt denkt, dass einfach alles beim Alten bleibt, der irrt sich gewaltig. In der Allgemeinverfügung vom 24. Juni sind die Bekämpfungsmassnahmen klar aufgeführt und werden stichprobenartig kontrolliert. Was mich persönlich betrifft: Ich finde es ja wichtig, dass wir alle zusammenarbeiten, um die Ausbreitung dieses Ungeheuers zu verhindern. Denn je mehr Augen darauf achten, desto besser!

Bewässerung und ihre Bedeutung

Ein ganz heißes Thema in dieser Zeit ist das Bewässerungsverbot. Ja, es gibt strikte Regelungen, die Bäume schwächen könnten, wenn sie nicht richtig bewässert werden. Der Umgang mit der Bewässerung sollte differenziert erfolgen. Eine Reduzierung der Bewässerung könnte helfen, die Larven des Japankäfers zu bekämpfen, da diese auf Bodenfeuchtigkeit angewiesen sind. Aber keine Sorge, das Gießen von Blumen, Gemüse und Topfpflanzen bleibt unproblematisch! Und das ist doch ein kleiner Lichtblick in dieser ganzen Misere.

Eine weitere Maßnahme zur Bekämpfung sind die Nematoden, die von den zuständigen Stellen eingesetzt werden können. Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass wir mit solchen kleinen Helfern gegen die Plage vorgehen können. Aber auch bei der Entsorgung von Grüngut muss man aufpassen. Während der Flugzeit des Japankäfers darf Grüngut aus dem Befallsherd und der Pufferzone nicht transportiert werden. Kompost und Pflanzen mit Wurzeln aus dem befallenen Gebiet sind tabu. Das Verbringen der Oberflächenschicht des Bodens aus dem Befallsherd ist ebenfalls verboten. Man merkt: Hier ist wirklich Fingerspitzengefühl gefragt!

Der Schädling und seine Geschichte

Der Japankäfer ist kein neues Phänomen in Europa. Er wurde 2014 in Italien entdeckt und hat sich seitdem, wie ein ungebetener Gast, nach und nach ausgebreitet. 2017 fand man ihn schließlich auch in der Schweiz, im Tessin. Komischerweise gab es 2024 sogar Funde an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Das zeigt doch, dass wir alle auf der Hut sein müssen, denn der Käfer könnte jederzeit als blinder Passagier in unsere Gärten einschleichen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Er ist nicht nur ein Schädling, sondern auch ein echtes Biest: Die Larven leben im Boden und können durch Wurzelfraß erheblichen Schaden anrichten. Zudem verursachen die erwachsenen Käfer Skelettierfraß und können, wenn sie massenhaft auftreten, sogar Kahlfraß anrichten. Echt nicht schön! Bei Verdacht auf einen Befall sollte man unbedingt Datum und Fundort an den zuständigen Pflanzenschutzdienst melden. Wer sich fragt, wie man den Käfer überhaupt erkennt: Erwachsene Japankäfer sind zwischen 8 und 11 mm lang und haben ein goldgrünes Halsschild mit weißen Haarbüscheln an den Körperseiten. Ein bisschen wie ein Ungeheuer aus einem alten Märchen, oder?

Die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ist entscheidend, um die Ausbreitung dieses Schädling zu verhindern. Verdachtsfälle können über die Japankäfer-Hotline unter Tel. 061 267 64 00 gemeldet werden. Außerdem gibt es spezielle E-Mail-Adressen für Basel-Landschaft und Basel-Stadt: japankaefer@bl.ch und japankaefer@bs.ch. Hier ist jeder gefragt! Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieser Käfer nicht noch mehr Unheil anrichtet.