Das Naturhistorische Museum Basel steht vor einer gewaltigen Herausforderung, die das Herz eines jeden Museumsliebhabers höher schlagen lässt. Der größte Museumsumzug in der Basler Geschichte steht bevor! Der Umzug, der im März 2027 beginnen und bis Februar 2028 dauern soll, wird ein wahres Mammutprojekt, bei dem sage und schreibe zwölf Millionen Objekte ihren Standort wechseln. Das sind fünf Millionen Insekten und sechs Millionen Wirbeltiere – richtig gelesen, die Zahlen sind gigantisch!
Und was steckt hinter diesem gewaltigen Unterfangen? Nun, der Platz in der derzeitigen Liegenschaft ist einfach nicht mehr ausreichend, und die sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten tragen ihr Übriges dazu bei. Die Kosten für den Transport werden auf etwa eine Million Franken geschätzt, und ein spezielles Team hat bereits seit acht Jahren an den Vorbereitungen gearbeitet. Man kann sich vorstellen, wie viel Planung und Organisation in einem solchen Umzug steckt! Jedes Objekt muss gesichert, verpackt und unter Berücksichtigung von Temperatur und Empfindlichkeit transportiert werden – besonders sensibel sind einige der Schätze, die im Winter umgezogen werden müssen.
Ein Umzug der Superlative
Im neuen Standort im St. Johann-Quartier wird es nicht nur mehr Platz geben, sondern auch acht neu konzipierte Ausstellungen, die Themen wie Erdbeben, Evolution und die Entstehung des Planeten behandeln. Co-Museumsdirektor David Alder vergleicht den Umzug mit dem von 300 bis 400 Privatwohnungen – das ist eine Ansage! Der Transport wird von dem Logistikunternehmen Welti-Furrer durchgeführt, das sich um alles kümmern wird.
Ein besonders kniffliger Punkt wird der Transport der Giraffe sein, die durch das Treppenhaus des Berri-Baus manövriert werden muss. Das klingt nach einem echten Abenteuer! Die Giraffe wird in eine riesige Kiste verpackt und anschließend mit einem Kran aus dem Gebäude befördert. Das wird wohl eine Woche in Anspruch nehmen, und das muss man erst einmal gut planen. Außerdem erfordern einige Sammlungsstücke besonderen Aufwand: Vogeleier in gepolsterten Gehäusen, Skelette, die eine Asbestreinigung benötigen, und einige alte Präparate enthalten sogar arsenhaltige Materialien. Da ist es nur logisch, dass spezielle Schutzkleidung getragen werden muss.
Herausforderungen und Lösungen
Wie sich herausstellt, wird die Umzugslogistik alles andere als einfach. Der Umzug muss nach einem präzisen Zeitplan erfolgen, und einige Objekte dürfen nur in der kalten Jahreszeit transportiert werden. Die Arbeiten sollen zudem außerhalb der Öffnungszeiten des Museums stattfinden, um die Besucher nicht zu stören. Bis Februar 2028 müssen alle Objekte am neuen Standort sein, und im selben Jahr folgen die Ausstellungsobjekte, darunter die Giraffe und der beeindruckende Höhlenbär.
Die Vorbereitungen und der Umzug selbst sind nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, die faszinierenden Schätze des Museums für die Besucher sichtbar zu machen. Kunst- und Museumsumzüge sind bekanntlich eine ganz eigene Disziplin. Ob fragil, schwer oder unförmig – jedes Objekt benötigt den richtigen Umgang. Die LaHeRo GmbH beispielsweise bietet professionelle Lösungen für solche Umzüge an, mit einem Netzwerk aus leistungsstarken Partnerunternehmen, um sicherzustellen, dass alles reibungslos verläuft.
Das Naturhistorische Museum wird also nicht nur umziehen, sondern auch aufblühen. Die Eröffnung des neuen Museums ist für Juni 2029 geplant, und man darf gespannt sein, was die neuen Ausstellungen zu bieten haben. Bis dahin bleibt der aktuelle Standort bis Ende 2028 geöffnet – also ein Grund mehr, noch einmal vorbeizuschauen, bevor das große Abenteuer beginnt!