Basel – eine Stadt voller Geheimnisse, versteckter Schätze und unentdeckter Lieblingsorte. Andrea Lucia Brun, die seit 2020 hier lebt, hat sich bereits intensiv mit ihrer neuen Heimat beschäftigt. Ursprünglich aus Zürich und mit einem Abstecher nach Berlin, bringt sie ihre ganz eigene Perspektive auf die Stadt mit. Als Verantwortliche für die Kommunikation der Liste Art Fair Basel und selbständige Strategin kennt sie die Stadt wie ihre Westentasche und hat einige echte Insider-Tipps parat.

Für den perfekten Start in den Tag empfiehlt Brun einen morgendlichen Lauf im Langen Erlen. Die frische Luft am Wasser ist einfach unschlagbar! Anschließend gibt’s einen Kaffee bei Graziella – das Caffè und Cornetto sind dort ein Muss. Und wenn die Temperaturen steigen, dann führt kein Weg am besten Eiskaffee der Stadt vorbei: dem Affogato im «Rebhaus». Ein Genuss, der den Sommer so richtig erfrischt!

Die Lieblingsorte der Basler

Wer in Basel ein wenig Schatten sucht, findet ihn in der Universitätsbibliothek oder im Kunstmuseum. Diese Orte sind nicht nur kühl, sondern auch inspirierend. Und wenn es um Badespaß geht, hat Brun zwei klare Favoriten: das Rhybadhysli im St. Johann und das Naturbad in Riehen. Letzteres, gestaltet von Herzog & de Meuron, ist ein architektonisches Highlight. Am Rhein gibt es viele schöne Plätze, doch St. Alban sticht für sie besonders hervor – perfekt für einen entspannten Nachmittag.

Die Gastronomie in Basel hat einiges zu bieten. Brun schwärmt von der «Kunsthalle», wo nicht nur das Tatar ein Genuss ist, sondern auch der gekühlte Rotwein. Im «Zum goldenen Fass» gibt’s saisonale Gerichte, die jeden Gaumen erfreuen. Und für ein bisschen japanisches Flair ist «Miake Izakaya» mit seinem Tonkatsu die richtige Adresse. Wer auf der Suche nach den schönsten Außensitzplätzen ist, sollte unbedingt im «Damatti» vorbeischauen. Apéro-Trinkende finden hier ebenfalls ihren Platz!

Geheimtipps und unvergessliche Erlebnisse

Wenn Sie auf der Suche nach dem perfekten Ort zum Entspannen sind, dann führt kein Weg am Gasthof «Hirschen» in Egerten vorbei. Das Café Gupi am Tüllinger Hügel ist ein weiteres Kleinod, das zum Entkommen einlädt. Und wenn es um das Einkaufen geht, sind die Food-Abteilung von Manor und Vive Le Vin unverzichtbare Anlaufstellen für kulinarische Leckerbissen. Wer Kunst liebt, sollte die Offspaces für Gegenwartskunst nicht verpassen – hier gibt es immer etwas Frisches zu entdecken!

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Ein ganz besonderer Geheimtipp ist der Tennisplatz im Margarethenpark. Ein Ort, wo man sich einfach mal treiben lassen kann. Und an heißen Sommertagen? Da heißt es: früh raus, Füße in die Brunnen halten und sich eine Siesta gönnen. Diese kleinen Auszeiten sind Gold wert!

Ein Besuch in Basel – mehr als nur Sehenswürdigkeiten

Basel hat nicht nur eine Menge zu bieten, wenn es um Plätze und Essen geht. Die Stadt ist auch reich an Kultur und Geschichte. Das Basler Münster mit seinem roten Sandstein ist ein Muss. Der Aufstieg zu den Türmen lohnt sich – der Blick über die Stadt ist einfach grandios! Und die Aussichtsterrasse der Basler Pfalz, 20 Meter über dem Rhein, ist der perfekte Ort für ein paar schöne Fotos. Das Basler Rathaus mit seinem knallroten Anstrich zieht ebenfalls alle Blicke auf sich, und die Führungen sind ein echtes Schnäppchen für nur 5 Franken.

Die Rheinschwimmer unter uns sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, bei warmem Wetter in den Rhein zu springen. Am besten startet man am Museum Tinguely. Und die Basler Fähren? Ein Stück Tradition, das man sich für 2 Franken nicht entgehen lassen sollte. Wer die Stadt richtig kennenlernen möchte, kann an geführten Touren durch die Altstadt teilnehmen oder sich mit Einheimischen auf private Entdeckungstouren begeben – so erfährt man die besten Geschichten und Geheimnisse der Stadt.

Ob man nun zum ersten Mal in Basel ist oder die Stadt schon lange kennt, Andrea Lucia Bruns Tipps sind Gold wert. Sie laden dazu ein, die Stadt zu Fuß zu erkunden und die Unaufgeregtheit und den Charme Basels auf sich wirken zu lassen. Und denken Sie daran: Zeit nehmen ist hier das A und O! Die fünf Rheinbrücken sind dabei nicht nur praktische Verbindungen, sondern auch eine Einladung, die Schönheit der Stadt aus verschiedenen Perspektiven zu erleben.

Am Ende eines erlebnisreichen Tages sind die gemütlichen Hotels der Stadt wie das «Krafft» mit seinen zeitlos gestalteten Zimmern der perfekte Rückzugsort. Wer es luxuriös mag, kann sich im Grand Hotel Les Trois Rois verwöhnen lassen. Ein echtes Erlebnis, das man sich gönnen sollte!