Heute ist der 1. Juni 2026, und in Basel tut sich was – ein frischer Wind weht durch die Stadt, insbesondere wenn es um das Thema Abfalltrennung geht. Das Bau- und Verkehrsdepartement hat einen Pilotversuch gestartet, der die Herzen umweltbewusster Basler höher schlagen lässt. An zwanzig stark frequentierten Orten in der Innenstadt stehen nun spezielle Kübel bereit, die es den Passanten ermöglichen, ihren Abfall nach PET und Aluminium zu trennen. Die ersten Kübel wurden bereits aufgestellt, und die Bevölkerung zeigt ein großes Interesse an dieser neuen Initiative. An Orten wie dem Aeschenplatz und Barfüsserplatz können die Bürger ihren Beitrag zur Mülltrennung leisten.

Der Versuch läuft bis Ende Oktober und soll klären, ob eine flächendeckende Mülltrennung im öffentlichen Raum sinnvoll ist. Die Hoffnung ist groß, dass die Basler durch dieses Angebot dazu angeregt werden, ihre Abfälle bewusster zu entsorgen. In der Vergangenheit gab es bereits Versuche zur Abfalltrennung, etwa am Rheinbord, wo man 2017 Erfahrungen sammelte. Tagsüber klappte es gut, aber abends sah’s dann schon ganz anders aus – ein bisschen wie bei einem überfüllten Glas, das überläuft, wenn man es nicht rechtzeitig leert.

Ein smarter Versuch mit Technik und Daten

Die neuen Kübel sind nicht einfach nur bunte Behälter. Sie nutzen bestehende Basler Abfallkübel, die mit entsprechender Signaletik für die Abfallarten versehen wurden. Und das Beste: Es entstehen keine zusätzlichen Kosten, da die bereits vorhandenen Ressourcen genutzt werden. Ein Füllstandmesser in den Kübeln sammelt Daten über das Entsorgungsverhalten. Denke nur mal darüber nach – jeder Wurf in den Kübel wird zur wertvollen Information für die Stadt. Das ist doch mal smart!

Aber nicht nur das – das Recycling von Aluminium und PET reduziert nicht nur Abfall, sondern spart auch Ressourcen und senkt die Treibhausgasemissionen. Ein echter Gewinn für die Umwelt! Und damit die Qualität der gesammelten Wertstoffe hoch bleibt, wird das Nutzerverhalten, der Standort und sogar die Tageszeit genau beobachtet. Denn Verunreinigungen über 10 Prozent verhindern das Recycling. Ein bisschen wie im Restaurant, wo man auch nicht einfach die Spaghetti mit dem Steak vermischen sollte – das passt einfach nicht.

Wo stehen die Kübel?

Die Kübel stehen an gut besuchten Orten wie dem Clara-, Markt- und Theaterplatz. Der Rheinbord bleibt leider außen vor, da frühere Versuche dort mit starker Verunreinigung zu kämpfen hatten – so viel zum Thema „Schutz der Umwelt“! Die Stadt hat viel dazugelernt und möchte mit diesem Pilotversuch die Abfalltrennung weiter verbessern. Wenn das Experiment erfolgreich verläuft, könnte das in Zukunft sogar zu einer flächendeckenden Einführung führen – und wer weiß, vielleicht wird Basel dann zum Vorreiter in der Schweiz, wenn es um öffentliches Recycling geht.

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Die Bevölkerung ist auf jeden Fall interessiert. Immer wieder gibt es Anfragen zur Abfalltrennung im öffentlichen Raum – die Leute wollen mitmachen! Eine SP-Grossrätin hat sogar im Kantonsparlament eine Anfrage zur Mülltrennung gestellt. Das zeigt, dass die Initiative auf fruchtbaren Boden fällt. Die Frage ist nur, ob die Basler das Konzept auch im Alltag umsetzen können. Denn wie so oft im Leben – der Wille allein reicht nicht, man muss auch handeln. Mal schauen, ob die Kübel bald überquellen oder ob sie tatsächlich dazu führen, dass mehr Menschen auf ihre Mülltrennung achten.