Heute, am 2. Juni 2026, haben wir die Gelegenheit, einen Blick auf das Leben von Anita Zembadaga Sackyi zu werfen, die seit 2024 in Basel lebt. Die 34-jährige Ghanaerin hat sich in der Stadt Oekolampad niedergelassen, und es ist klar, dass sie hier ihre Wurzeln schlagen möchte. Anita ist Doktorandin am Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel und beschäftigt sich mit der Vergleichsanalyse pädagogischer Systeme zwischen Ghana und der Schweiz. Ein ambitioniertes Unterfangen, das sicher nicht ohne Herausforderungen bleibt!

Anita, aufgewachsen in Tarkwa, Kumasi und Accra, bringt eine bunte Palette an Erfahrungen mit. Diese Städte in Ghana haben sicherlich ihren Teil dazu beigetragen, dass sie eine tiefe Verbundenheit zu Gemeinschaften und Nachbarschaften entwickelt hat. In Basel schätzt sie genau diese engagierten Gemeinschaften, die für sie den sozialen Zusammenhalt ausmachen. Es ist jedoch auch nicht alles eitel Sonnenschein: Das Wetter hier – naja, das ist nicht gerade ihr Favorit. Oft vermisst sie die Wärme, die sie aus Ghana gewohnt ist. Und auch die Herzlichkeit, die sie in ihrer Heimat erlebt hat, scheint in Basel manchmal auf der Strecke zu bleiben.

Integration und Herausforderungen

Die Entscheidung, nach Basel zu ziehen, war eine Familienangelegenheit, die eng mit der beruflichen Situation ihres Mannes verknüpft war. Anita fühlt sich in Oekolampad willkommen und nimmt aktiv an Gemeinschaftsaktivitäten teil – da kann man nur den Hut ziehen! Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie Deutsch lernt, nicht nur um sich besser in der neuen Umgebung zurechtzufinden, sondern auch um ihren Kindern eine bessere Unterstützung in der Schule zu bieten. Diese Motivation ist bewundernswert und zeigt, wie sehr sie sich für ihre Familie einsetzt.

Ein besonderes Highlight in Anitas Leben ist ihr YouTube-Kanal „Anita The Pedagogue“, den sie während der Pandemie ins Leben gerufen hat. Hier bringt sie Schülern nicht nur Wissen bei, sondern schafft auch eine digitale Gemeinschaft, die in diesen herausfordernden Zeiten so wichtig war. Ihre Sprachkenntnisse – sie spricht Twi und Kasem, und kennt viele der über 70 Sprachen in Ghana – sind ein unschätzbarer Vorteil, der ihr hilft, Brücken zu bauen und Verbindungen zu knüpfen.

Ein Blick in die Zukunft

Was hält die Zukunft für Anita bereit? Sie sieht Basel möglicherweise nur als eine Art Zwischenstopp und nicht als ihr endgültiges Ziel. Es ist diese Ungewissheit, die sie dazu bringt, über ihre Lebensentscheidungen nachzudenken. Ihre Lebensphilosophie – „Bring Licht in die Ecke, in der du dich gerade befindest“ – ist ein Leitprinzip, das sie auch weiterhin begleiten wird. Sie möchte ihrem zukünftigen Ich mit auf den Weg geben, dass sie die richtigen Entscheidungen getroffen hat. So eine positive Einstellung ist ansteckend und lässt einen glauben, dass das Leben viele spannende Überraschungen bereithält.

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Es bleibt spannend zu beobachten, wie Anita sich in Basel weiterentwickelt und welche neuen Wege sie einschlagen wird. Ihre Geschichte ist ein schönes Beispiel dafür, wie Menschen aus verschiedenen Kulturen in einer neuen Umgebung Fuß fassen und ihre eigene Identität finden können – auch wenn es manchmal stürmisch zugeht. Basel hat mit Anita definitiv einen neuen, bunten Akzent bekommen!