Heute ist der 11.06.2026 und in Basel stehen einige Veränderungen an, die die städtische Abfallentsorgung betreffen. Der Quartierentsorgungspunkt Kannenfeld, der 2022 als Pilotprojekt ins Leben gerufen wurde, wird zum Ende Juli 2026 geschlossen. Der Punkt erfreute sich großer Beliebtheit und ermöglichte es den Anwohnern, ihre Abfälle ohne das Auto unkompliziert und umweltgerecht zu entsorgen. Im letzten Jahr wurden dort beeindruckende 173 Tonnen Recyclinggut abgegeben – eine Menge, die zeigt, wie wichtig solche Angebote für die Bevölkerung sind.

Doch trotz des Erfolgs und der positiven Resonanz hat die Stadt entschieden, den Kannenfeld-Punkt nicht weiterzuführen. Die Schließung geschieht nicht ohne Grund: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis wurde als ungenügend bewertet. Es ist ein bisschen wie beim alten Sprichwort: Wenn’s nicht passt, wird’s passend gemacht. Dabei stehen in Basel und den angrenzenden Gemeinden Allschwil und Birsfelden ausreichend Alternativen zur Verfügung. Drei private Recyclingparks sind in kurzer Distanz erreichbar, und an 54 Wertstoffsammelstellen können Glas, Aluminium, Weissblech und Batterien entsorgt werden. Zudem gibt es 31 Abgabestellen für Sonderabfälle. Das klingt nach einem gut durchdachten System, aber trotzdem bleibt ein kleiner Nachgeschmack.

Die Zukunft der Abfallentsorgung in Basel

Mit der Schließung des Quartierentsorgungspunkts wird die Abfallrechnung der Stadt um jährlich rund 170.000 Franken entlastet. Dies ist ein nicht zu vernachlässigender Betrag, der in Zeiten knapper Kassen sicher gut investiert werden kann. Laut dem Bundesgesetz über den Umweltschutz sind die Verursacher verpflichtet, die Kosten für die Abfallentsorgung zu tragen. Ein bisschen wie beim Aufräumen im eigenen Kinderzimmer – man muss die Verantwortung selbst übernehmen.

Der Kanton Basel-Stadt hat bereits neue Pläne in der Schublade. Im Bachlettenquartier werden Unterflurcontainer getestet, die eine tägliche Entsorgung von Hauskehricht, Speise- und Rüstabfällen sowie Kunststoffabfällen ermöglichen sollen. Bis Ende 2027 ist zudem geplant, das Netz der Bio-Klappen um fünf bis zehn Standorte zu erweitern. Das klingt nach einer spannenden Weiterentwicklung! Und als ob das nicht genug wäre, gibt es ab 2027 einen Pilotversuch mit der gemischten Sammlung von Grüngut sowie Rüst- und Speiseabfällen in Containern. Das könnte, wenn alles gut läuft, eine echte Bereicherung für die Stadt sein.

Ein Blick nach vorne

Die Mitarbeitenden, die den Quartierentsorgungspunkt Kannenfeld betreut haben, werden übrigens neue Aufgaben innerhalb der Stadtreinigung übernehmen. Das ist auch eine Art von Wandel, die den Menschen zugutekommt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Abfallgebühren entwickeln werden – bis 2029 wird es hier sicher die eine oder andere Überraschung geben, möglicherweise sogar Erhöhungen. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt!

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Es ist also eine Zeit des Wandels für die Abfallentsorgung in Basel. Man könnte sagen, die Stadt räumt auf – nicht nur im physischen Sinne, sondern auch in der Organisation. Es wird spannend sein zu beobachten, wie die neuen Konzepte angenommen werden und ob sie die Bedürfnisse der Bevölkerung besser erfüllen können als der Kannenfeld-Punkt. Bleiben wir am Ball und halten die Ohren steif!