In Basel wird vom 25. bis 27. Juni 2026 ein ganz besonderes Event anstehen: die Tagung „500 Jahre Basler Reformation“. Anlass? Naja, die Feier zur Einführung der Reformation mit dem berühmten Reformationsmandat von 1529. Wer hätte gedacht, dass wir nach all den Jahren immer noch darüber reden? Das Ziel dieser Zusammenkunft ist es, den aktuellen Forschungsstand zu sichten und gleichzeitig Perspektiven für zukünftige Forschungen zu eröffnen. Ganz schön ambitioniert, oder?

Die Tagung findet in Kooperation zwischen dem kirchengeschichtlichen Lehrstuhl der Theologischen Fakultät der Universität Basel, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Hofmann, und dem Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich, geleitet von Prof. Dr. Tobias Jammerthal, statt. Es wird also nicht nur lokal, sondern auch international spannend. Vorträge aus Geschichtswissenschaft und Theologie stehen auf dem Programm, und das Ganze hat eine interdisziplinäre Ausrichtung. Man kann sich also auf eine bunte Mischung freuen!

Einblicke ins Programm

Und was erwartet die Teilnehmenden konkret? Am ersten Tag, dem 25. Juni, wird es um 14:00 Uhr eine Begrüßung durch einige der Veranstalter geben, gefolgt von einer Reihe von Vorträgen. Lucas Burkart wird über die Reformen am Vorabend der Reformation in Basel sprechen. Ueli Zahnd bringt uns das akademische Milieu um 1500 näher, und Christine Christ-von Wedel gibt uns Einblicke in das Leben von Erasmus von Rotterdam in Basel. Das ist nur der Anfang! Um 19:30 Uhr wird die Schola Cantorum mit einem Konzert dafür sorgen, dass der Abend musikalisch ausklingt.

Der nächste Tag, der 26. Juni, bringt uns noch mehr spannende Themen. Mit Vorträgen über die Reformationsordnung von 1529 und die Basler Bekenntnisse von 1534 und 1536 – die Referenten sind hochkarätig und die Themen brisant. Highlight des Tages wird sicher der öffentliche Abendvortrag von Martin Sallmann, der sich mit den Konflikten und Kontroversen in Basel beschäftigt. Und das alles in einem kulturellen Rahmenprogramm, das auch einen öffentlichen Abendvortrag und ein Konzert der Schola Cantorum Basiliensis umfasst. Da bleibt kein Stein auf dem anderen!

Der letzte Tag und die Bedeutung der Reformation

Am letzten Tag, dem 27. Juni, geht es weiter mit spannenden Vorträgen über Karlstadt und die Basler Reformation sowie die Frage des Nikodemismus. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Basler Reformation heute“ rundet die Tagung ab. Diese wird moderiert von Georg Pfleiderer und bringt interessante Gäste ins Gespräch. Wer also denkt, die Reformation sei ein abgeschlossenes Kapitel, der irrt gewaltig!

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Die Reformation in der Schweiz war ein bedeutender Umbruch, der auch in Basel seine Wurzeln hatte. Dabei spielten Figuren wie Calvin eine zentrale Rolle. Mit seiner Betonung der Souveränität Gottes und der Prädestinationslehre hat er nicht nur die religiöse Landschaft verändert, sondern auch die Gesellschaft nachhaltig geprägt. Die Erneuerung der Gesellschaft wurde als Konsequenz biblischer Wahrheit angesehen, und die Ideen der Reformatoren sind bis heute von Bedeutung.

Die Tagung wird organisiert von der Professur Christentumsgeschichte der Theologischen Fakultät Basel und dem Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich, mit Unterstützung der Johannes-Oekolampad-Stiftung Basel. Eine Anmeldung ist bis spätestens 12. Juni 2026 möglich, entweder über einen QR-Code oder einen Link. Wer Fragen hat, kann sich direkt an die Kontaktpersonen Andrea Hofmann (andreagabriele.hofmann@unibas.ch) und Tobias Jammerthal (tobias.jammerthal@uzh.ch) wenden.

Wer also Lust auf spannende Einblicke in die Reformationsgeschichte hat und die Entwicklungen von damals bis heute nachvollziehen möchte, der sollte sich das nicht entgehen lassen. Basel wird für drei Tage zum Zentrum der Reformationsforschung – und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch das ein oder andere Aha-Erlebnis!