Heute ist der 23.06.2026 und während die Sonne über den malerischen Gipfeln des Alpsteins aufgeht, gibt es eine neue Initiative, die die Herzen der Wanderer höher schlagen lässt. Appenzellerland Tourismus hat eine Sensibilisierungskampagne gegen Littering ins Leben gerufen – und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Stattdessen setzt man auf positive Anreize, um die Natur zu schützen und die Besucher dazu zu motivieren, ihren Abfall wieder mit ins Tal zu nehmen. Ein cleveres Konzept, das nicht nur unsere Umwelt schont, sondern auch die Wanderer aktiv einbindet!

Im Zentrum dieser Aktion stehen die handlichen, wiederverwendbaren Abfallsäckli, die aus witterungsbeständigem Recyclingmaterial hergestellt wurden und kostenlos an verschiedenen Ausgangspunkten für Bergwanderungen erhältlich sind. Wo genau? In Wasserauen, Jakobsbad, auf der Schwägalp, in Brülisau und sogar bei den Luftseilbahnen und Berggasthäusern. Man könnte fast meinen, die kleinen Säckchen wären die neuen Wanderbegleiter. Sie wurden von der kreativen Agentur «rondom» gestaltet und kommen in einem ansprechenden Design daher. Es ist einfach toll zu sehen, wie man mit so einer kleinen Maßnahme ein großes Bewusstsein für Umweltschutz schaffen kann.

Aufklärung durch die Ranger

Aber das ist noch nicht alles! Die Alpstein-Ranger unterstützen die Initiative, indem sie entlang der Wanderwege die Gäste informieren und die praktischen Säckli verteilen. Ein kluger Schachzug, denn wo könnte man besser auf das Thema aufmerksam machen als direkt vor Ort? Die Plakate, die sowohl in Deutsch als auch in Englisch gehalten sind, sorgen dafür, dass auch internationale Wanderer die Botschaft verstehen: „Haltet die Natur sauber!“

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass diese Kampagne auf einer Umfrage des Bergwirtevereins Alpstein basiert. Diese Umfrage hat Littering als ein drängendes Problem identifiziert, und nun wird mit dieser Initiative aktiv daran gearbeitet, das Bewusstsein der Gäste zu schärfen. Die kantonale Tourismuspolitik hat ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen, indem sie diesen Auftrag zur Sensibilisierung der Besucher gegeben hat. Ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, wie wichtig der Umweltschutz in unserer Region ist.

Die Wirkung im Blick

Natürlich bleibt abzuwarten, wie erfolgreich das Pilotprojekt letztendlich sein wird. In den kommenden Monaten wird die Wirkung der Kampagne überprüft, um festzustellen, ob es Bedarf an zusätzlichen Entsorgungs- oder Ausgabestellen gibt. Es wird spannend sein zu sehen, wie die Wanderer reagieren. Werden sie die Säckli nutzen oder bleibt der Abfall am Wegesrand liegen? Die Hoffnung ist, dass die kleinen Helfer zu einem festen Bestandteil des Wandererlebnisses werden.

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Wir dürfen nicht vergessen, dass ein sauberes Wandergebiet nicht nur für uns, sondern auch für zukünftige Generationen wichtig ist. Indem wir Verantwortung übernehmen und gemeinsam anpacken, können wir viel bewirken. Die Natur ist unser wertvollstes Gut – und das sollten wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen. Wer hätte gedacht, dass ein einfaches Säckchen so viel bewirken kann? Also, auf zur nächsten Wanderung – mit einem Abfallsäckli im Gepäck!