Die Vorfreude wird spürbar, wenn man an die nächste Olma denkt! Im Jahr 2028 werden die beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden erneut die Ehre zuteil, als Ehrengäste bei dieser traditionsreichen Messe im Kanton St. Gallen aufzutreten. Es ist schon 22 Jahre her, seit sie das letzte Mal Teil dieses bunten Treibens waren, und die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange.
Die Einladung, die von den Regierungen beider Kantone angenommen wurde, verspricht ein vielfältiges Programm für die elftägige Veranstaltung. Die Vorfreude auf die Gestaltung des Rahmenprogramms am Eröffnungstag, die Organisation eines folkloristischen Umzugs am Ehrengasttag und die Umsetzung einer großen Sonderschau lässt nicht nur die Herzen der Appenzeller höher schlagen. Auch die Mitgestaltung der Tierausstellung im Stall wird mit Spannung erwartet. Das Ziel? Eine authentische und überraschende Präsentation von Land und Leuten, die die tiefen Verbindungen zwischen dem Appenzellerland und der Stadt St. Gallen stärken soll.
Ein Blick hinter die Kulissen
Die Kosten für diesen Auftritt sind nicht zu unterschätzen. Ein Kostendach von maximal 1,5 Millionen Franken wurde festgelegt, wobei 60% von Appenzell Ausserrhoden und 40% von Appenzell Innerrhoden getragen werden. Die Finanzierung erfolgt über den Lotteriefonds beider Kantone, was bedeutet, dass die Zustimmung des Kantonsrates von Appenzell Ausserrhoden notwendig ist. Das klingt nach einer Menge Bürokratie, aber hey, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Verantwortlich für die Organisation sind das Departement Bau und Volkswirtschaft unter dem Regierungsrat Dölf Biasotto in Appenzell Ausserrhoden sowie das Land- und Forstwirtschaftsdepartement unter Landeshauptmann Stefan Müller in Appenzell Innerrhoden. Spannend wird es auch unter dem Co-Präsidium von Pascale Sigg-Bischof aus Teufen und Migg Hehli aus Weissbad. Die Aufgaben werden weitgehend im Milizsystem erledigt, was die Zusammenarbeit und den Gemeinschaftssinn in der Region fördert.
Ein Fest der Verbundenheit
Die Olma hat einen hohen Stellenwert in der Schweiz, besonders im Appenzellerland und den angrenzenden Regionen. Hier wird nicht nur gefeiert, sondern auch die Tradition und Kultur gelebt. Es ist ein Fest, das sowohl Einheimische als auch Besucher anzieht und so die Vielfalt der Schweizer Kultur widerspiegelt. Mit einem spannenden Grobkonzept in der Pipeline wird der nächste Schritt in der Organisation der Olma 2028 die Erarbeitung der erforderlichen Kreditbeschlüsse sein.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Vorbereitungen entwickeln. Manchmal fragt man sich, ob die Zeit bis zur Olma 2028 nicht wie im Flug vergehen wird. Aber eines ist sicher: Die Vorfreude und der Stolz der Appenzeller werden spätestens am Ehrengasttag in voller Pracht zur Schau gestellt!