Es gibt Neuigkeiten aus der malerischen Region Appenzell! Die beiden Kantone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden haben sich zusammengetan, um als Ehrengäste an der OLMA 2028 aufzutreten. Eine wunderbare Gelegenheit, um das Flair und die Traditionen dieser einzigartigen Gebirgsregion zu präsentieren. Schon 2006 waren die beiden Kantone gemeinsam am Start, und nun dürfen sie erneut zeigen, was in ihnen steckt. Die Vorfreude ist groß und das Programm vielversprechend!
Die Regierungen der beiden Kantone haben ein Kostendach von 1,5 Millionen Franken festgelegt. Davon übernimmt Appenzell Ausserrhoden 60 Prozent und Innerrhoden 40 Prozent. Die Finanzierung wird über den Lotteriefonds in beiden Kantonen geregelt – eine kluge Entscheidung, die den Rahmen für eine extravagante Messe schafft. In Appenzell Ausserrhoden muss der Kantonsrat noch zustimmen, während in Innerrhoden die Standeskommission das letzte Wort hat. Man darf also gespannt sein, wie die politischen Gremien auf die Pläne reagieren.
Ein vielfältiges Programm erwartet die Besucher
Die OLMA, die Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung, findet in St. Gallen statt – und zwar seit 1943! Die Messe hat sich über die Jahre zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt, mit beeindruckenden 335.000 Besuchern und rund 640 Ausstellern. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Das bunte Treiben während der elftägigen Messe wird geprägt durch ein vielseitiges Rahmenprogramm am Eröffnungstag, einen folkloristischen Umzug am Ehrengasttag und eine große Sonderschau, die die Besonderheiten der Appenzeller Kultur hautnah erlebbar machen.
Die OLMA ist weit mehr als nur eine Messe. Sie hat sich im Lauf der Jahre zu einer bedeutenden Plattform für landwirtschaftliche Themen und regionale Produkte entwickelt. Der Umzug des Gastkantons und die berühmte OLMA-Bratwurst sind nur zwei der vielen Attraktionen, die die Leute anziehen. Und dann ist da noch das legendäre Säulirennen mit weiblichen Schweinen – das will man einfach nicht verpassen! Man könnte fast meinen, die OLMA hat ihren ganz eigenen Charakter, der die Herzen der Menschen in der Region und darüber hinaus erobert.
Ein Blick in die Geschichte
Wusstet ihr, dass die OLMA ursprünglich als Ostschweizerische Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung begann? 1946 wurde sie in OLMA umbenannt und erlangte schnell nationale Bedeutung. Ein echtes Stück Schweizer Geschichte! Die Messe hat seitdem nicht nur eine enorme Zuschauerzahl angezogen, sondern auch internationale Beteiligungen, wie die erste aus den USA im Jahr 1964. Über die Jahre hat sich die OLMA zu einer der größten Publikumsmesse der Schweiz entwickelt und muss sich nur der BEA in Bern geschlagen geben.
Die Messe wird jedes Jahr im Herbst veranstaltet und ist ein fester Bestandteil des regionalen Kalenders. Sie findet am Donnerstag vor dem Gallentag statt, und das Gelände, die ehemalige Strafanstalt St. Jakob, bietet einen ganz besonderen Rahmen für die Veranstaltung. Trotz der Herausforderungen, die die COVID-19-Pandemie mit sich brachte – wie die Absage 2020 – wird die OLMA weiterhin als ein Symbol der regionalen Identität und des Zusammenhalts geschätzt. Die Menschen kommen zusammen, um Tradition zu feiern und die Zukunft zu gestalten.
Die OLMA 2028 verspricht also, ein aufregendes Kapitel in der Geschichte dieser traditionsreichen Messe zu werden! Mit der Unterstützung von Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden wird es ein Fest, das die Herzen der Besucher höher schlagen lässt. Man darf gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird – die Vorfreude ist auf jeden Fall schon jetzt spürbar!