In den malerischen Kantonen der Ostschweiz, darunter Thurgau, St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, engagiert sich der WWF Ostschweiz für ein wichtiges Anliegen: die Reduzierung versiegelter Böden. Die Initiative zielt darauf ab, kühlere Siedlungsräume zu schaffen, mehr Grünflächen zu fördern und funktionierende Wasserkreisläufe zu gewährleisten. Das Projekt «Gemeinsam aufbrechen» bietet Grundstückseigentümer:innen in Kreuzlingen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch wertvolle Expertise, um die Umwelt aktiv zu verbessern.

Das Herzstück der Initiative ist die Entsiegelung privater Grundstücke. Eigentümer werden ermutigt, Asphalt und Beton zu entfernen und diese Flächen durch sickerfähige, begrünte Flächen zu ersetzen. In Kreuzlingen gibt es ein großes Potenzial, insbesondere bei Hofeinfahrten, Vorplätzen und kleinen Innenhöfen. So sollen Hitzeinseln verringert, Regenwasser besser versickert und Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen werden. Hierbei unterstützt der WWF mit 50 Franken pro Quadratmeter, wobei die maximale Förderung bei 5’000 Franken liegt. Ein inspirierendes Beispiel ist der Innenhof des Hotels Dom in St.Gallen, der in Zusammenarbeit mit dem Verein Grünes Gallustal in eine klimafreundliche Oase verwandelt wurde.

Ein Gewinn für Mensch und Natur

Das Projekt «Gemeinsam aufbrechen» hat das Ziel, nicht nur die Böden zu entlasten, sondern auch die Artenvielfalt im Siedlungsraum zu fördern. Durch die Entsiegelung können sich Pflanzen und Tiere wieder ansiedeln, was zu einer spürbaren Verbesserung des Mikroklimas führt. Die gesunden Böden spielen eine zentrale Rolle im Wasserkreislauf und tragen maßgeblich zur Speicherung und Ableitung von Regenwasser bei. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen extreme Wetterereignisse zunehmen.

Darüber hinaus profitieren die Bewohner von einem erhöhten Wohlbefinden, da grüne Flächen nicht nur das ästhetische Bild einer Umgebung aufwerten, sondern auch zur Lebensqualität beitragen. Ein harmonisches Miteinander von Natur und urbanem Leben ist das Ziel, das durch solche Projekte erreicht werden kann.

Bodenversiegelung im Blick

Die Problematik der Bodenversiegelung ist nicht nur lokal, sondern auch auf nationaler Ebene von Bedeutung. Laut dem Umweltbundesamt kann diese durch Luftbildaufnahmen ermittelt werden. Unsicherheiten bestehen jedoch bei der Bewertung teilversiegelter Flächen, und viele Gemeinden nutzen die Versiegelung zur Berechnung von Abwassergebühren. Aktuell gibt es keine flächendeckende Erfassung der Bodenversiegelung in Deutschland, was die Notwendigkeit eines Rechenmodells zur Berechnung des Versiegelungsgrades unterstreicht.

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In einer Zeit, in der der Klimawandel zunehmend spürbar wird, ist die Entsiegelung von Böden nicht nur ein Akt des Umweltschutzes, sondern auch eine Notwendigkeit für unsere Zukunft. Die Initiative des WWF bietet einen vielversprechenden Ansatz, um die Städte lebendiger und umweltfreundlicher zu gestalten. Lassen Sie uns gemeinsam aufbrechen und einen Beitrag zu einer grüneren Zukunft leisten!