Die Appenzeller Bahnen (AB) haben ein Jahr hinter sich, das wahrlich in die Geschichtsbücher eingehen dürfte. Im Jahr 2025 konnten sie erstmals über sieben Millionen Fahrgäste begrüßen, ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr! Das klingt nicht nur nach einer beeindruckenden Zahl, sondern spricht auch für die steigende Beliebtheit dieser charmanten Bahnen in der Ostschweiz. Besonders stark nachgefragt waren die Strecken von Gossau über Appenzell nach Wasserauen und von Trogen nach St.Gallen und Appenzell – da scheint der Fahrgaststrom richtig zu sprudeln.

Die Personenkilometer, also die zurückgelegten Kilometer der Reisenden, stiegen sogar um 3,9 Prozent auf stolze 61,7 Millionen Kilometer. Diese Zuwächse untermauern die zentrale Rolle, die die AB im öffentlichen Verkehr der Region spielen. Nach einem schwierigen Jahr, in dem der Infrastruktur-Bereich einen Verlust verzeichnete, konnten die AB in allen drei Geschäftsbereichen – dem Regionalen Personenverkehr, der Infrastruktur und dem Nebengeschäft – ein positives Ergebnis erzielen. Höhere Nebenerträge und geringere Instandhaltungsaufwendungen trugen maßgeblich zu diesem erfreulichen Ergebnis bei.

150 Jahre Appenzeller Bahnen – Ein Fest für die Region

2025 war nicht nur ein Jahr voller Erfolge, sondern auch das Jahr, in dem die Appenzeller Bahnen ihr 150-jähriges Bestehen feierten. Ein Jubiläum, das mit einer Vielzahl von Aktivitäten gebührend gewürdigt wurde. Im Servicezentrum in Appenzell fand ein großes Fest statt, und die Nostalgietage mit historischem Rollmaterial waren ein absolutes Highlight für die Liebhaber der Bahngeschichte. Auch das Jubiläumstheater mit dem Titel «Bahn frei» und ein Mitarbeiterfest zur Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes in Herisau sorgten für Begeisterung und einen Hauch von Nostalgie. Die organisatorischen Veränderungen, die in diesem Jahr stattfanden, waren nicht zu vernachlässigen. Rund 60 Mitarbeiter der Verwaltung zogen ins neue Verwaltungsgebäude am Bahnhof in Herisau um – ein richtiger Umzug eben, der auch die Betriebszentrale der Appenzeller Bahnen an den neuen Standort brachte.

Infrastruktur und Innovationen

Doch das Jahr brachte nicht nur Feiern mit sich. Ein Schwerpunkt der Appenzeller Bahnen lag auf der Substanzerhaltung der Bahninfrastruktur, insbesondere auf der Strecke von St.Gallen nach Speicher. Während einer sechswöchigen Streckensperrung im Sommer wurden die Bahnhöfe Schwarzer Bären und Speicher modernisiert. Gleisanlagen, Sicherungsanlagen, Stellwerke und Bahnübergänge wurden gründlich erneuert. Ein Totalumbau im Burggraben in St.Gallen mit einer neuen Weichenverbindung runden das Bild der umfassenden Verbesserungen ab. Hier hat man wirklich die Weichen für die Zukunft gestellt!

Die Entwicklungen bei den Appenzeller Bahnen sind ein Spiegelbild des wachsenden Interesses an nachhaltiger Mobilität und der Bedeutung des öffentlichen Verkehrs. Die Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen, dass der Zugverkehr in der Schweiz insgesamt zunimmt, was sich auch positiv auf die AB auswirkt. Die Appenzeller Bahnen sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil des regionalen Verkehrsnetzes, sondern auch ein lebendiges Stück Kultur und Geschichte in der Ostschweiz.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Für mehr Informationen zur Mobilität und Verkehr in der Schweiz, werfen Sie doch einen Blick auf die Seite des Bundesamts für Statistik.