Heute ist der 16.07.2026, und im Naturama Aargau gibt es Neuigkeiten, die man einfach nicht ignorieren kann. Wer hätte gedacht, dass ein kleiner Ausrutscher eines Kindes gleich für so viel Aufregung sorgen kann? Das Museum hat in sozialen Medien bekanntgegeben, dass der Unterkiefer eines Plateosaurus-Skeletts beschädigt wurde. Und ja, die Art und Weise, wie das geschehen ist, hat schon fast etwas Komisches – das kleine Kind hat ihn einfach abgenommen! Die Mutter brachte das beschädigte Teil dann zum Empfang. Man könnte fast sagen, das ist der Stoff, aus dem Memes gemacht werden – „Mein Spielzeug ist kaputt!“ – bekannt aus der Internetwelt. Aber keine Sorge, der Dino ist nicht aus echtem Knochen, sondern eine Nachbildung aus hartem Kunststoff. Das Original, so erklärt Christian Sprecher, der Projektleiter Ausstellungen, wird sicher in einer Vitrine aufbewahrt, denn diese Schätze sind einfach zu kostbar.

Das Museum hat sich bereits mit der Situation auseinandergesetzt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Unterkiefer des Sauriers in Mitleidenschaft gezogen wird. Ein Oberstufenschüler hatte ihn zuvor mutwillig heruntergehauen. So viel zum Thema „freistehende Exponate“ – die sehen zwar gut aus, sind aber auch anfälliger für Beschädigungen. Sprecher wies darauf hin, dass die Anzahl der Schäden in letzter Zeit zugenommen hat, da viele Kinder die Objekte anfassen möchten. Das Museum hat sogar spezielle Streichelexponate eingerichtet, um den kleinen Entdeckern ein sicheres Erlebnis zu bieten. Aber, und das ist das Dilemma, das Aufsichtspersonal kann nicht überall gleichzeitig sein. Daher ist es wichtig, dass erwachsene Begleitpersonen ein wachsames Auge auf die Kinder haben.

Der Dino und seine Reparatur

Für die nächsten zwei Wochen wird der Plateosaurus ohne Unterkiefer auskommen müssen, während Präparator Thomas Imhof sich um die Reparatur kümmert. Aber hey, das ist eine Chance, die Besucher zu ermutigen, den Dino in seiner „besonderen“ Form zu sehen! Vielleicht wird das sogar ein kleines Highlight für die Sommerferien. Das Museum bleibt während der gesamten Sommerferien geöffnet, und jeder ist herzlich eingeladen, einen Blick auf das beschädigte Exponat zu werfen. Eine interessante Wendung im Museumsalltag, oder nicht?

Ein Blick auf die Sicherheitsstandards

Solche Vorfälle werfen auch ein Licht auf die Sicherheitsanforderungen in Museen. In den letzten Jahren haben sich diese ständig weiterentwickelt. Der Gesamtverband der Versicherer hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museumsbund die Richtlinien zur Museums-Security überarbeitet. Das bedeutet, dass die Museen nun eine klar strukturierte und praxisorientierte Zusammenstellung aller relevanten Aspekte haben. Ein Schritt in die richtige Richtung, um solche Vorfälle in Zukunft vielleicht zu vermeiden. Man kann nur hoffen, dass das Naturama Aargau von diesen neuen Standards profitiert und die kleinen Entdecker weiterhin sicher und glücklich durch die Ausstellungen flitzen können.