Heute ist der 15.07.2026 und während die Sonne über dem Aargau aufgeht, gibt es Neuigkeiten, die uns alle betreffen sollten. In einer Zeit, in der digitale Kommunikation unser Leben prägt, sind wir leider auch vermehrt Zielscheibe von Betrügern. Besonders die Maschen, die sich die Kriminellen ausdenken, sind teils so raffiniert, dass man fast den Eindruck bekommt, sie hätten eine Schulung im Marketing besucht. E-Mails, die angeblich von Swisscom stammen, machen gerade die Runde und werfen Fragen auf, wie wir uns vor solchen Tricks schützen können.

Eine der neuesten Betrugsmaschen beinhaltet E-Mails, die behaupten, eine neue Sprachnachricht stehe zur Verfügung. Der Clou? Die Empfänger werden dazu verleitet, auf einen Link zu klicken, um die vermeintliche Nachricht abzuhören. Doch das ist ein gefährlicher Irrtum! Hinter diesen Links verbirgt sich eine gefälschte Website, die nur darauf aus ist, persönliche Zugangsdaten zu stehlen. Besonders perfide: Die Betrüger versuchen, den Zwei-Faktor-Authentifizierungscode (2FA-Code) abzufangen. Das ist ein gefährliches Spiel, und wir sollten alle skeptisch bleiben.

Trick mit der doppelten Rechnung

Zusätzlich gibt es E-Mails mit dem Betreff «Ihre Rechnung wurde zweimal bezahlt», die ebenfalls vom angeblichen Swisscom-Kundendienst stammen. Hier wird der Absender als support@register.com angezeigt, aber das Logo der Swisscom sorgt dafür, dass man ins Grübeln kommt. Die Nachricht informiert über eine doppelt bezahlte Rechnung für Juli 2022, was den Empfängern natürlich ein mulmiges Gefühl gibt. Und dann folgt der Aufruf zum Handeln: Klicken Sie auf den Link, um eine Rückerstattung zu beantragen. Doch Vorsicht! Auch dieser Link führt zu einer manipulierten Webseite, wo die Betrüger nur darauf warten, Login-Daten und Kreditkarteninformationen abzugreifen. Wenn das gelingt, kann es ganz schnell teuer werden – und das nicht nur für den Moment, sondern auch auf lange Sicht.

Ein weiterer fieser Trick ist der Zeitdruck, den die Betrüger aufbauen. In der E-Mail wird vehement darauf hingewiesen, dass die Rückerstattung innerhalb von 12 Stunden beantragt werden muss. Wer dann in Panik gerät und schnell handelt, könnte auf die Masche hereinfallen. Markante Warnsignale sind oft die fehlende persönliche Anrede und die E-Mail-Endung «.com». Das sollte schon mal stutzig machen!

Vorsicht und gesunder Menschenverstand

Was tun, wenn man so eine E-Mail erhält? Am besten sofort löschen oder als Spam markieren. Und ja, man sollte die E-Mail an spamreport@bluewin.ch weiterleiten. Antworten ist tabu! Sollten doch persönliche Daten eingegeben worden sein, ist es ratsam, umgehend Kontakt mit dem Finanzinstitut aufzunehmen und die Kreditkarte zu sperren. Auch die Zugangsdaten beim Telekommunikationsanbieter sollten geändert werden. Wer denkt, das sei übertrieben, könnte schnell eines Besseren belehrt werden.

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Die Kantonspolizei Zürich hat bereits vor dieser Phishing-Welle gewarnt. Und das zu Recht! Denn die Betrüger sind nicht nur findig, sondern auch kreativ. Sie passen ihre E-Mails an und verschicken sie in Wellen, wobei der Monat in der Betreffzeile immer wieder variiert wird – Juli, Juni … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass wir alle wachsam bleiben und uns nicht von diesen Tricks ins Bockshorn jagen lassen.

In einer Welt, die von digitaler Kommunikation geprägt ist, sollten wir uns bewusst machen, dass nicht alles, was glänzt, Gold ist. Ein wenig gesunder Menschenverstand und Skepsis können oft der beste Schutz sein. Und vielleicht ist es an der Zeit, auch mal wieder das gute alte Telefon zu nutzen, wenn es um wichtige Anrufe oder Nachrichten geht. Wer weiß, vielleicht ist das das beste Mittel gegen die Tricks der Trickbetrüger.