Heute ist der 1. Mai 2026, und im Kanton Aargau wird der Tag der Arbeit mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gefeiert. Die Aargauer Gewerkschaften haben zu einem kraftvollen Protest gegen die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP aufgerufen, die als Bedrohung für soziale Errungenschaften und die Personenfreizügigkeit wahrgenommen wird. Unter dem Motto „Solidarität statt Hetze – gemeinsam sind wir stark“ gehen zehntausende Menschen in über 50 Städten der Schweiz auf die Straße.

In Baden geht es bereits um 12:00 Uhr los. Hier erwarten die Teilnehmenden Redner wie Selena Rhinisperger, Cédric Wermuth und Maurus Pfalzgraf, die ab 13:20 Uhr durch die Stadt ziehen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Claudio Eckmann, während die Festwirtschaft für das leibliche Wohl sorgt.

Vielfältige Aktivitäten in Rheinfelden und Zofingen

Rheinfelden ist ab 15:00 Uhr Schauplatz eines weiteren Umzugs, der vom Inseli zum Roten Haus führt. Hier werden Claudia Rohrer, Samira Marti, Selena Rhinisperger und Timón Garcia zu hören sein. Für das leibliche Wohl sorgt Risotto, während das Basler Sicherheitsorchester musikalisch begleitet.

In Zofingen beginnt die Veranstaltung um 16:00 Uhr in der Markthalle, wo Simona Brizzi, Dariyusch Pour Mohsen und Jonathan Behava ihre Reden halten werden. Neben einer Festwirtschaft mit Risotto und Grill wird die Band „Karlitas“ für gute Stimmung sorgen.

Protest und Feier in Bremgarten und Brugg

Ab 17:00 Uhr versammeln sich die Menschen in Bremgarten beim Schellenhausplatz, um den Reden von Stefan Dietrich, Colette Basler und Mirjam Hostetmann zu lauschen. Auch hier wird ein Barbetrieb angeboten, und die Musik von Beata Bereuter sorgt für die richtige Atmosphäre.

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In Brugg geht es um 17:30 Uhr weiter, wo Samira Marti und Stefan Dietrich beim Neumarktplatz sprechen werden. Auch hier wartet ein Barbetrieb auf die Teilnehmenden, die sich auf mexikanische Rancheras freuen dürfen.

Ein gemeinsames Zeichen setzen

Die Kundgebungen sind nicht nur ein Fest, sondern auch ein wichtiges Zeichen gegen die zunehmenden Herausforderungen, die Arbeitnehmer:innen in der heutigen Zeit gegenüberstehen. Arbeitgeber fordern längere Arbeitszeiten und einen Abbau von Arbeitsrechten, während der Druck auf die soziale Sicherheit wächst. Die SVP-Initiative gegen eine „10-Millionen-Schweiz“ wird als Ablenkung von sozialer Ungleichheit kritisiert und trifft auf breiten Widerstand.

Die größte Kundgebung findet in Zürich mit rund 14.000 Teilnehmer:innen statt, wo SGB-Vizepräsidentin Vania Alleva die Bedeutung von Solidarität und Vielfalt betont. Diese Veranstaltungen sind ein Aufruf zur Einheit und zur Verteidigung der sozialen Errungenschaften, die in den letzten Jahren erkämpft wurden.

Für weitere Informationen über die Kundgebungen und deren Hintergründe besuchen Sie bitte die Quellen: Aargauer Zeitung und SGB.